Familienbeihilfenbeträge

Die Familienbeihilfe ist nach Alter und Anzahl der Kinder gestaffelt.

Die nachfolgenden Beträge gelten für jene Kinder, die sich ständig in Österreich aufhalten.

Die Familienbeihilfe beträgt pro Kind und Monat

  • ab Geburt 114 Euro
  • ab 3 Jahren 121,9 Euro
  • ab 10 Jahren 141,5 Euro
  • ab 19 Jahren 165,1 Euro

Der monatliche Gesamtbetrag an Familienbeihilfe erhöht sich durch die Geschwisterstaffelung für jedes Kind, wenn sie

  • a) für 2 Kinder gewährt wird, um 7,1 Euro für jedes Kind,
  • b) für 3 Kinder gewährt wird, um 17,4 Euro für jedes Kind,
  • c) für 4 Kinder gewährt wird, um 26,5 Euro für jedes Kind,
  • d) für 5 Kinder gewährt wird, um 32 Euro für jedes Kind,
  • e) für 6 Kinder gewährt wird, um 35,7 Euro für jedes Kind,
  • f) für 7 und mehr Kinder gewährt wird, um 52 Euro für jedes Kind
  • Der Zuschlag für ein erheblich behindertes Kind beträgt 155,9 Euro pro Monat.

Kinderabsetzbetrag: Gemeinsam mit der Familienbeihilfe wird zusätzlich ein Kinderabsetzbetrag ausgezahlt. Dieser beträgt 58,40 Euro pro Kind und muss nicht gesondert beantragt werden.

Familienbeihilfe nach Abschluss der Schulausbildung: Es besteht Anspruch auf Familienbeihilfe für volljährige Kinder, die das 24. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, und volljährige Kinder, die erheblich behindert sind (§ 8 Abs. 5) und die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, für 4 Monate nach Abschluss der Schulausbildung; im Anschluss daran für volljährige Kinder, die das 24. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, und volljährige Kinder, die erheblich behindert sind (§ 8 Abs. 5) und die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, bis zum Beginn einer weiteren Berufsausbildung, wenn die weitere Berufsausbildung zum frühestmöglichen Zeitpunkt nach Abschluss der Schulausbildung begonnen wird.

Schulstartgeld: Mit der Familienbeihilfe für den September wird zusätzlich ein Schulstartgeld von 100 Euro für jedes Kind zwischen 6 und 15 Jahren ausgezahlt; es ist kein gesonderter Antrag erforderlich.

Im Jahr 2019 wird für jene Kinder das Schulstartgeld gewährt, die in der Zeit vom 1. Jänner 2004 bis 31. Dezember 2013 geboren wurden.

Kinderbonus: Einmalig wird im September 2020 gemeinsam mit der Familienbeihilfe der Kinderbonus in Höhe von € 360 ausbezahlt. Es ist kein gesonderter Antrag erforderlich.

Sonder-Familienbeihilfe: Wenn im Zeitraum von März 2020 bis einschließlich Februar 2021 zumindest in einem Monat ein Anspruch auf die Familienbeihilfe bestanden hat, besteht der Anspruch auf Familienbeihilfe auch im anschließenden Zeitraum – unabhängig von der Erfüllung der Anspruchsvoraussetzungen – bis einschließlich März 2021 weiter (in Höhe der oben angeführten Beträge).

Es ist kein gesonderter Antrag erforderlich und diese Nachzahlungen werden durch das Finanzamt Österreich veranlasst.

Für eventuelle Rückfragen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen des Familienservice des Bundeskanzleramtes telefonisch unter der kostenlosen Servicenummer 0800 240 262 von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 9.00 – 15.00 Uhr zur Verfügung.

Mehrkindzuschlag: Es steht ein Mehrkindzuschlag von 20 Euro monatlich für jedes ständig im Bundesgebiet beziehungsweise im EU-Raum lebende dritte und weitere Kind zu, für das Familienbeihilfe gewährt wurde. Ein Anspruch besteht nur dann, wenn das zu versteuernde Familieneinkommen im Kalenderjahr, das vor dem Jahr liegt, für das der Antrag gestellt wird, die Höhe von 55.000 Euro nicht überschritten hat. Der Mehrkindzuschlag ist für jedes Kalenderjahr gesondert beim zuständigen Wohnsitzfinanzamt im Rahmen der (Arbeitnehmer-)Veranlagung zu beantragen. Der Mehrkindzuschlag wird vom nachfolgenden Familienbeihilferechner nicht erfasst.

Weitere Informationen

Hinweis

Bitte wenden Sie sich zur Klärung Ihres Einzelfalles, zur Meldung einer Änderung Ihrer Daten (Kontonummer, Adresse etc.) oder wegen Bestätigungen über den Bezug der Familienbeihilfe direkt an Ihr Wohnsitzfinanzamt, das Angelegenheiten der Familienbeihilfe vollzieht.

Die Fachabteilung des BKA ist für allgemeine Rechtsfragen erreichbar.

Es wird um Verständnis ersucht, dass im Hinblick auf die große Anzahl der Anspruchsberechtigten (1,1 Millionen und 1,8 Millionen Kinder) nicht zu jedem Einzelfall eine Auskunftserteilung erfolgen kann.