Shoah Namensmauern

Die Shoah Namensmauern

Im Ostarrichipark in Wien entsteht derzeit die Namensmauern Gedenkstätte. Die Gedenkstätte für die in der Shoah ermordeten jüdischen Kinder, Frauen und Männer ist ein sichtbares Zeichen der Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus. Sie wird zentraler und ruhiger Ort des Gedenkens, um an über 64.000 ermordete Jüdinnen und Juden in der Shoah zu erinnern und für nachfolgende Generationen einen Ort der Andacht zu schaffen. Es ist eines der wichtigsten Projekte der Gedenkkultur und ein Zeichen für nachfolgende Generationen. Damit aus "Niemals vergessen" ein "Nie mehr wieder" wird.

Der Initiator

Auf Initiative des aus Österreich stammenden Holocaust-Überlebenden Kurt Yakov Tutter und des Vereines zur Errichtung einer Shoah Namensmauern Gedenkstätte konnte im Jahr 2018 mit der Umsetzung dieses wichtigen Erinnerungsprojektes begonnen werden. Kurt Yakov Tutter ist 1930 in Wien geboren. 1939 flüchtete er mit seiner Familie nach Belgien. Seine Eltern wurden 1942 aus Brüssel nach Auschwitz deportiert. Eine belgische Familie in Gent beherbergte Kurt und seine Schwester Rita illegal und rettete ihnen so das Leben. 1948 wanderte Kurt Tutter nach Kanada aus, er wohnt seither in Toronto.

Eröffnung der Shoah Namensmauern Gedenkstätte

Im November 2021 soll die Gedenkstätte für die in der Shoah ermordeten jüdischen Kinder, Frauen und Männer eröffnet werden. Sie haben Interesse darüber informiert zu werden? Dann schreiben Sie uns unter shoah-namensmauern@bka.gv.at.