Frauenstatuskommission der Vereinten Nationen

Die Frauenstatuskommission (Commission on the Status of Women, CSW) der Vereinten Nationen wurde 1946 gegründet. Sie ist die globale politische und intergouvernementale Hauptinstitution, die ausschließlich der Geschlechtergleichstellung und der Förderung von Frauen gewidmet ist. Ihre Hauptaufgabe ist das Erarbeiten von Empfehlungen und Berichten mit dem Ziel, die Rechtsstellung der Frauen im politischen, wirtschaftlichen und sozialen Bereich zu verbessern.

Jährlich treffen sich die Repräsentantinnen und Repräsentanten der Mitgliedstaaten am Sitz der Vereinten Nationen (VN) in New York, um die Fortschritte zu evaluieren, Herausforderungen zu identifizieren, globale Standards festzulegen und konkrete politische Empfehlungen zu formulieren, um die Stärkung von Frauenechten und Geschlechtergleichstellung weltweit zu fördern.

Österreich ist von 2021 bis 2025 für 4 Jahre Mitglied der VN-Frauenstatuskommission. Zur Jahrestagung entsendet Österreich regelmäßig eine hochrangige Delegation, die traditionell auch Vertreterinnen und Vertreter von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) umfasst.

Die 65. Tagung der Frauenstatuskommission fand im März 2021 statt, auf Grund der COVID-19 Pandemie zum ersten Mal Großteils virtuell. Das Schwerpunktthema war die volle und effektive Beteiligung von Frauen am öffentlichen Leben und an Entscheidungsprozessen sowie die Beseitigung von Gewalt, um die Gleichstellung der Geschlechter und die Selbstermächtigung aller Frauen und Mädchen zu erreichen.

Das Schwerpunktthema der 66. Tagung der Frauenstatuskommission im März 2022 war Geschlechtergleichstellung und Selbstermächtigung aller Frauen und Mädchen im Kontext von Klimawandel und Katastrophenschutz. Die 67. Tagung im Jahr 2023 wird den Fokus auf das Schwerpunktthema Innovation und technologischer Wandel sowie Bildung im digitalen Zeitalter zur Erreichung der Gleichstellung der Geschlechter und zur Selbstermächtigung aller Frauen und Mädchen legen.

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