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Betriebsbesuch bei "Fronius International": Moderner Technologie-Einsatz in traditionsreichem Familienunternehmen

Wasserstoff-Technik und Solaranlagen als Schritte in eine klimafreundliche Zukunft: Europaministerin Karoline Edtstadler besichtigt "grüne" Projekte in Sattledt

Bundesministerin Karoline Edtstadler besucht die Firma Fronius International

"Nach dem Beschluss des größten EU-Budgets aller Zeiten geht es nun darum, die Gelder rasch abzurufen und in Digitalisierung, Ökologisierung und Reformen zu investieren. 'Fronius International' als exportstarkes Familienunternehmen ist ein Paradebeispiel dafür, wie traditionsreiche Firmen sich für die Zukunft rüsten können", so Europaministerin Karoline Edtstadler.

Am Logistik- und Produktions-Standort Sattledt wird auf 44.000 Quadratmetern Fertigungsfläche als eine der 3 Geschäftssparten von "Fronius International" klimaneutrale Solartechnik hergestellt. "24 Stunden Sonne" ist ein von "Fronius" geprägter Kurzbegriff für eine Energiezukunft, in der eine globale Energieversorgung durch erneuerbare Quellen realisiert wird und für jeden Menschen dauerhaft verfügbar sein soll. Für die Umsetzung ist es notwendig, dass erneuerbare Energie effizient erzeugt und gespeichert sowie intelligent verteilt und verbraucht wird. Hauptträger der Energieversorgung sind die natürlichen Ressourcen Sonne, Wind und Wasser. Um die Energiezukunft "24 Stunden Sonne" Schritt für Schritt näher zu bringen, arbeitet "Fronius" an der Entwicklung von innovativen Lösungen und kooperiert dabei mit Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen sowie Interessensvertretungen. Schwerpunkte sind beispielsweise die Entwicklung von Produktlösungen, Projekte zur Erforschung der Langzeitspeicherung erneuerbarer Energiequellen und grüne Logistik-Prozesse.

"Fronius International" erforscht und entwickelt zudem seit rund 2 Jahrzehnten Wasserstoff-Lösungen und ist zu einem Innovationsführer im Umgang mit solarem Wasserstoff geworden. Grüner Wasserstoff kann sowohl eine nachhaltige Alternative zu fossilen Treibstoffen in der Mobilität als auch eine Möglichkeit zur Langzeitspeicherung für erneuerbare Energie darstellen. Der "Fronius Solhub" ist die Systemlösung zur Erzeugung, Speicherung, Verteilung sowie Rückverstromung von solarem Wasserstoff: Mittels Elektrolyse wird aus Sonnenstrom und Wasser grüner Wasserstoff erzeugt. Dieser wird gespeichert und steht zur Betankung von H2-Fahrzeugen zur Verfügung. Bereits konkret umgesetzte Projekte sind Wasserstoff-Tankstellen oder Fahrzeug-Prototypen wie Pistenfahrzeuge und LKWs.

Mit der am 8. Juli 2020 vorgelegten "Wasserstoffstrategie für ein klimaneutrales Europa" wird auf europäischer Ebene die Erzeugung von sauberem Wasserstoff gefördert. Die Europäische Kommission hat in ihrem wirtschaftlichen Aufbauplan "Next Generation EU" Wasserstoff als Investitionspriorität hervorgehoben, da er dazu beitragen kann, Wachstum und Krisenfestigkeit der Wirtschaft zu erhöhen, Arbeitsplätze in Europa zu schaffen und die weltweite grüne Führungsrolle der EU zu stärken.

"Ich begrüße die Bemühungen der Kommission, die EU zur Vorreiterin beim Einsatz von Wasserstoff zu machen. Ein sauberer Planet und eine starke Wirtschaft müssen kein Widerspruch sein, wie mein Besuch bei 'Fronius International' eindrucksvoll gezeigt hat", so Europaministerin Karoline Edtstadler.

Hintergrund: Fronius International GmbH

Das Unternehmen mit Sitz im oberösterreichischen Pettenbach wurde 1945 von Günter Fronius gegründet und befindet sich seitdem in Familienführung. Die Firma mit über 5.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern konzentriert sich auf die drei Geschäftszweige Schweißtechnik, Photovoltaik und Batterieladetechnik. Mit acht Standorten in Österreich und 34 internationalen Gesellschaften auf fünf Kontinenten sowie Vertriebspartnern in mehr als 60 Ländern ist "Fronius" lokal verwurzelt, aber weltweit tätig.

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