Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu. Erfahren Sie mehr.

Besuche in landwirtschaftlichen Betrieben, Treffen mit Unternehmerinnen und Unternehmern: Innovation und Nachhaltigkeit im Fokus

Lehren ziehen aus der Covid-19 Krise für die europäische Wirtschaft: Europaministerin Edtstadler überzeugt sich bei Betriebsbesuchen von der Innovationskraft heimischer Unternehmen

Bundesministerin Karoline Edtstadler

Die erste Station von Europaministerin Karoline Edtstadler war die Besichtigung von "Naturprodukte Alexander Imhof", einem Betrieb mit gentechnikfreien Produkten aus nachhaltiger Erzeugung in St. Peter im Sulmtal. Hergestellt werden Urkorn, Käferbohnen, Kürbiskernöl, Streuobst und Brennholz. Das Getreide wird beispielsweise direkt zur Distillery Krauss geliefert, die daraus unter anderem auch Gin und Whiskey herstellen.

Dorthin führte Europaministerin Karoline Edtstadler der nächste Betriebsbesuch. Der seit 2007 bestehende und seitdem mehrfach ausgezeichnete Betrieb Distillery Krauss in St. Martin im Sulmtal produziert hochwertige Spirituosen (7 verschiedene Gins, Whiskey, Rum, Wermut, Edelbrand, Likör) aus regionalen Produkten.

Bundesministerin Karoline Edtstadler

Was wäre die Steiermark ohne Kernöl? Bei einem Besuch der Kernölpresse Kiendler in Ragnitz konnte sich Europaministerin Karoline Edtstadler von der Innovationsstärke eines traditionsreichen Familienunternehmens überzeugen. Kindler Öl & Mühle existiert seit über 300 Jahren im Grenzbezirk Leibnitz und verwendet für die Verarbeitung des prämierten Kernöls ausschließlich steirische Kürbiskerne. Neben der Kürbiskernölproduktion widmet sich das Unternehmen mit eigenem E-Werk und einer Getreidemühle auch dem Elektrohandel und Anlagenbau.

Bei Diskussionsrunden mit steirischen Unternehmerinnen und Unternehmern in Gamlitz sprach die Europaministerin über deren Wünsche und Vorstellungen in Bezug auf die künftige Gestaltung der Europäischen Union. Europaministerin Karoline Edtstadler zeigte sich davon überzeugt, dass wir alle die Lehren aus der Coronavirus-Krise ziehen müssten: "Die EU-Mitgliedstaaten waren zu unterschiedlichen Zeitpunkten in unterschiedlichen Phasen der Pandemie. Daraus sind neue Herausforderungen entstanden, die regional gelöst werden mussten, etwa die Frage von Güterlieferungen oder der Pendlerverkehr. Andere Herausforderungen wiederum sind in Europa nur gemeinsam zu lösen. Hier hat sich Österreich solidarisch gezeigt und etwa 1,5 Millionen Masken nach Italien geliefert, die Westbalkan-Region unterstützt und Intensivpatientinnen und -patienten aus anderen Staaten in Österreich betreut. Europa war und ist auch in der Coronavirus-Krise präsent und wichtig. Gleichzeitig hat die Pandemie auch die Schwächen der EU schonungslos offengelegt. Künftig müssen wir uns wirtschaftlich insbesondere von Asien unabhängiger machen und beispielsweise Schlüsselindustrien nach Europa zurückholen."

Bundesministerin Karoline Edtstadler

Europaministerin Karoline Edtstadler strich im Anschluss an die Besuche hervor: "Ich konnte mich vor Ort davon überzeugen, wie durch regionale Zusammenarbeit und internationalem Handel zur Wertschöpfung beigetragen wird. Die Europäische Union ist nicht nur Straßburg und Brüssel. Sie findet in den Gemeinden und Regionen statt. Sie ist da, wo die Bürgerinnen und Bürger leben und arbeiten."

Weitere Informationen:

Video "Unterwegs in der Steiermark", Facebook-Seite von Bundesministerin Karoline Edtstadler