Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu. Erfahren Sie mehr.

Dialog mit EU-Gemeinderätinnen und EU-Gemeinderäten in Tirol

Auch in Tirol nahm sich Europaministerin Karoline Edtstadler Zeit für einen Austausch mit EU-Gemeinderätinnen und EU-Gemeinderäten, um herauszufinden, wie sich die Bürgerinnen und Bürger in den Regionen ihre Zukunft in der EU vorstellen.

Neben der politischen Prioritätensetzung der Europäischen Union, wie dem Klimaschutz oder der Digitalisierung, war vor allem das Krisenmanagement der Europäischen Union im Hinblick auf die Covid-19-Ausbreitung Thema der Dialog-Veranstaltung in Rattenberg. Doch auch aktuelle Fragen zur Migration und Asyl innerhalb der EU und regional besonders sensible Themen wie Tourismus und Landwirtschaft interessierten die Teilnehmenden.

Im Bereich Bildung forderten einige EU-Gemeinderätinnen und EU-Gemeinderäte mehr Information über die Europäische Union direkt an den Schulen. Die Europaministerin verwies auf das Projekt "Europa an deiner Schule – Back to School", welches Besuche von österreichischen EU-Bediensteten an Schulen und Bildungseinrichtungen in Österreich unterstützt. Im Bereich der Außenpolitik plädierten die Teilnehmenden dafür, dass die EU mit einer Stimme sprechen solle. Im Bereich der Migrationspolitik betonte die Europaministerin, dass die EU-Kommission nun am Zug sei, einen entsprechenden Vorschlag für ein neues europäisches Asylsystem vorzuschlagen. Alle diese Thematiken sind für die EU-Zukunftskonferenz relevant, welche sich sowohl mit institutionellen Fragen als auch mit horizontalen Fragestellungen der einzelnen Politikbereiche auseinandersetzt.

"Der Austausch mit EU-Gemeinderätinnen und EU-Gemeinderäten ist innerhalb der Österreich-Dialoge zur EU-Zukunftskonferenz der Höhepunkt des Tages. Denn es geht hier um unsere Zukunft – eine Zukunft, die nicht nur in Brüssel oder Straßburg stattfindet, sondern direkt bei den Menschen in den Gemeinden und Regionen. Es geht darum, dass Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben zu kommunizieren, wie sie sich eigentlich die Europäische Union vorstellen, sodass wir auch in 25 Jahren noch stolz sagen können – wir sind Teil dieser Europäischen Union, aber dennoch ein starker Mitgliedstaat, ein starkes Österreich", so die Europaministerin zum Abschluss ihres Besuches in Tirol.

Weitere Informationen