Kommission und weitere Partner präsentieren neue "Partnerschaft für digitale Kompetenzen"

Digitale Fortbildungs- und Umschulungsangebote für Arbeitnehmerinnen und -nehmer im Mittelpunkt – Digitale Kompetenzen zur Förderung der Ziele des digitalen und "grünen" Wandels – Binnenmarkt-Kommissar Breton: "EU-Wirtschaft für die Herausforderungen der Zukunft fit machen"

ERASMUS SOFIA

Mehr Menschen durch Schulung und Weiterbildung einen Einstieg in die digitale Industrie ermöglichen: Dies ist eines der Ziele der neu gegründeten EU-weiten "Partnerschaft für digitale Kompetenzen". Mit Unterstützung der Europäischen Kommission haben europäische Verbände, Unternehmen, Organisationen, Gewerkschaften, Universitäten, Ausbildungsanbieter und nationale Verbände eine neue Partnerschaft für Kompetenzen im digitalen Ökosystem entwickelt, welche am 18. Juli 2022 präsentiert worden ist. Die neue Partnerschaft soll Fortbildungen und Umschulung von Arbeitnehmerinnen und -nehmern ermöglichen und somit auch mehr Menschen für die digitale Industrie gewinnen. Des Weiteren soll die Bildungsangebote Menschen und Unternehmen dabei unterstützen, die notwendigen digitalen Kompetenzen zu erwerben, welche zu den Zielen des digitalen und "grünen" Wandels der europäischen Wirtschaft beitragen. 

Kommissar Breton: "Digitale Kompetenzen sind Schlüssel zum Erfolg für Unternehmen jeder Größe"

Der für Binnenmarkt zuständige Kommissar, Thierry Breton, erklärte dazu: "Digitale Kompetenzen sind ein Eckpfeiler des digitalen und ´grünen´ Übergangs. Sie sind auch der Schlüssel zum Erfolg für Unternehmen jeder Größe. Die Kompetenzpartnerschaft des digitalen Ökosystems im Rahmen des Pakts für Kompetenzen wird eine führende Rolle dabei spielen, die EU-Wirtschaft für die Herausforderungen der Zukunft fit zu machen. Es wird auch andere – sei es im digitalen Ökosystem oder in einem anderen industriellen Ökosystem – dazu inspirieren, digitale Möglichkeiten in erfolgreiche Geschäftsmodelle umzuwandeln, von denen Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen gleichermaßen profitieren."

Der für Arbeit und soziale Rechte zuständige Kommissar, Nicolas Schmit, ergänzte: "Digitale Kompetenzen sind für alle Unternehmen der europäischen Wirtschaft von grundlegender Bedeutung. Diese Partnerschaft wird die digitalen Kompetenzen der europäischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stärken und es ihnen ermöglichen, sich auf dem sich ständig verändernden Arbeitsmarkt von heute zurechtzufinden. Ich freue mich, dass eine weitere Partnerschaft für Kompetenzen im Rahmen des Pakts für Kompetenzen abgeschlossen wird, die zur Wettbewerbsfähigkeit und zum sozialen Zusammenhalt Europas beitragen wird."

Partnerschaft als Teil der Leitinitiative "Pact for Skills"

Die neue Partnerschaft ist Teil des sogenannten "Pact for Skills" – einer der Leitinitiativen im Rahmen der "Europäischen Agenda für Kompetenzen" – und soll eng mit anderen bestehenden Partnerschaften in anderen Sektoren zusammenwirken, in denen digitale Kompetenzen eine entscheidende Rolle spielen. Ferner soll sie Synergien und die Kooperation mit anderen bestehenden Initiativen (wie der sogenannten "Digital Skills & Jobs Coalition" oder dem Netzwerk der europäischen digitalen Innovationszentren) verwirklichen, um bestehende "Best Practices" und Leitlinien als Inspiration für die Partnerschaft zu nutzen. Zusätzlich soll der "Pact of Skills" zu einem der 3 sozialen Ziele der EU beitragen, die im "Aktionsplan für die europäische Säule sozialer Rechte" festgelegt sind: Demzufolge sollen bis 2030 jährlich mindestens 60 Prozent aller Erwachsenen an Schulungen teilnehmen.

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