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#at25eu Mobilität, Infrastruktur, Innovation und Technologie

Transeuropäische Verkehrsnetze / Schienenprojekte

Elektrolokomotive der ÖBB

Durch die Mitgliedschaft in der EU ist Österreich als zentraleuropäisches Binnenland bestens in das transeuropäische Verkehrsnetz eingebettet.

Einheitliche europäische Hauptverkehrsachsen (4 davon verlaufen durch Österreich) ermöglichen koordinierte Verkehrs- und Infrastrukturplanung an den Grenzen und erweitern die internationale Konnektivität Österreichs, die wichtig für den Personen- und Güterverkehr ist. Durch die abgestimmten europäischen Umsetzungsprioritäten wirken Multiplikator-Effekte auf nationale Infrastrukturinvestitionen und Verkehrsfunktionalitäten.

Als grenzüberschreitendes Jahrhundertbauwerk ist beispielsweise der Brenner Basistunnel zu nennen, dessen Realisierung zum Teil auf maßgebliche europäische Unterstützung auf politischer und finanzieller Ebene (wesentlich Mitfinanzierung durch die EU) begründet ist. Er wird die Möglichkeiten im alpenquerenden Personen- und Güterverkehr deutlich verbessern, wovon auch die Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen in Österreich profitieren werden (Beispiel: künftige Fahrzeit Innsbruck nach Bozen zirka 60 Minuten).

Seit 1995 hat Österreich für Vorhaben aller Verkehrsträger über 1 Milliarde Euro an EU-Zuschüssen erhalten. Über 90 Prozent dieser Fördermittel entfallen auf Schienenprojekte. Für die Projekte Brenner Basistunnel sowie Unterinntal konnten bislang die meisten Fördermittel lukriert werden.

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Investitionen im Bereich Elektromobilität

E-Tankstelle

Vor dem Hintergrund der Klimakrise sowie auch im Kontext der Energieunabhängigkeit spielt Elektromobilität eine entscheidende Rolle. In die dafür benötigte Hochleistungsinfrastruktur am österreichischen Autobahnen- und Schnellstraßennetz wurde und wird auch weiterhin kontinuierlich investiert. Ein großer Teil der Investitionen in das Lade-Netz wurde aus Mitteln der Fazilität "Connecting Europe" (CEF) gefördert. Durch diese internationalen Kooperationen und Projekte entstand ein durchgängiges Lade-Netz für elektrische PKWs in und rund um Österreich. Zum Stand 8. November 2019 standen an 27 Standorten im Netz der ASFINAG (Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft) 165 Ladepunkte zur Verfügung mit Ladeleistungen von 50, 150 und teilweise bis zu 350 Kilowatt. Im Schnitt sind alle 100 Kilometer E-Ladestationen vorhanden, welche Langstreckenfahrten auch für E-Fahrzeuge ermöglichen.

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Österreichische Beteiligung am EU-Rahmenprogramm für Forschung, Technologie und Innovation (FTI)

Laborversuche

Die österreichische Beteiligung am EU-Rahmenprogramm für Forschung und Technologieentwicklung (Forschung, Technologie und Innovation kurz FTI) ist eine kontinuierliche Erfolgsgeschichte – von "FP4" ("Framework Programme 4" ab 1994) bis ins Jahr 2020 (8. Rahmenprogramm der EU für FTI Horizon 2020 (2014 bis 2020).

Trotz des immer stärker werdenden Wettbewerbs und der Vergrößerung der EU von 15 auf 28 Mitgliedstaaten (seit dem "Brexit" 27 Mitgliedstaaten) konnte der durchschnittliche Anteil Österreichs an den Förderungen von 2,2 Prozent auf 2,8 Prozent gesteigert werden. Österreich wurde in diesem Bereich zum deutlichen Nettoempfänger; der vergleichbare Anteil an österreichischen Beiträgen zum EU-Haushalt beträgt 2,46 Prozent. Weit überdurchschnittlich erfolgreich sind Themen in den Programmereichen des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK), wie beispielsweise Energie, Mobilität/Transport, digitale Technologien, Produktionstechnologien. In Österreich ist auch die FTI der Industrie weit überdurchschnittlich erfolgreich.

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