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Frauenministerin Raab: "Jeder Mensch hat das Recht auf ein gewaltfreies Leben"

Internationaler Tag der Menschenrechte und Abschluss der Bewusstseinskampagne "16 Tage gegen Gewalt an Frauen"

"Der Internationale Tag der Menschenrechte erinnert uns eindrücklich daran, dass Menschenrechtsverletzungen weltweit leider immer noch an der Tagesordnung sind. Und auch Frauenrechte werden in vielen Gegenden der Welt massiv verletzt", sagt Frauenministerin Susanne Raab mit Verweis auf Gewaltformen wie Zwangsheirat, Menschenhandel und FGM. "Jeder Mensch hat das Recht auf ein gewaltfreies Leben und körperliche Unversehrtheit. Doch auch in Österreich ist häusliche Gewalt sowie kulturell bedingte Gewalt gegen Frauen und Kinder leider immer noch traurige Realität", so die Ministerin anlässlich des Internationalen Tags der Menschrechte am 10. Dezember sowie dem Abschluss der UN-Bewusstseinskampagne "16 Tage gegen Gewalt an Frauen".

Frauenministerin und Bundeskanzleramt setzen sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Auf Initiative der Frauenministerin wird seit 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, bis einschließlich 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, das Bundeskanzleramt orange beleuchtet. Im Rahmen der UN-Kampagne "Orange the World" wird so ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen gesetzt. Weltweit machen Fraueninitiativen im Zeitraum dieser "16 Tage gegen Gewalt" auf das Recht auf ein gewaltfreies Leben aufmerksam.

Frauenministerin Susanne Raab nützte die "16 Tage gegen Gewalt" für eine umfassende Bewusstseinskampagne auf Social Media zu Formen und Auswirkungen von Gewalt sowie Möglichkeiten, wie sich Betroffene zur Wehr setzen können. Den Auftakt bildete der zweitägige Gewaltschutzgipfel, bei dem ein Maßnahmenpaket gegen Gewalt präsentiert wurde. Raab: "Wir werden mehr Mittel für Beratungsstellen für Betroffene von sexueller Gewalt zur Verfügung stellen und das Unterstützungsangebot für Betroffene von Zwangsheirat ausbauen. Auch im Bereich neuer Gewaltformen wie etwa Cyber-Gewalt werden wir Initiativen setzen und etwa vermehrt auf Schulungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Beratungseinrichtungen setzen." Damit wolle man sicherstellen, dass diese noch besser über den Umgang mit Hass im Netz Bescheid wissen, so die Ministerin.

"Menschenrechte sind selbstverständlich auch Frauenrechte. Und keine Frau in Österreich muss Gewalt ertragen. Ich will, dass jede Frau weiß: Es gibt einen Weg aus der Gewaltspirale, es gibt einen Zufluchtsort für sie und ihre Kinder", betont Raab. Man habe bereits im Jahr 2020 die Mittel für alle Frauen- und Mädchenberatungsstellen um 12 Prozent aufgestockt und 3,25 Millionen Euro zusätzlich in Gewaltschutzprojekte sowie in Projekte gegen kulturell bedingte Gewalt an Frauen und Mädchen investiert. "Ich freue mich sehr, dass wir innerhalb von 2 Jahren das Frauenbudget um 43 Prozent erhöhen konnten, wobei ein Großteil davon dem Gewaltschutz und der Prävention zur Verfügung steht", so die Frauenministerin abschließend.

Bilder von der Aktion "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" sind über das Fotoservice des Bundeskanzleramts kostenfrei abrufbar.