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Kulturminister Blümel: Wiener Secession steht für Freiheit der Kunst

Sanierung des Secessionsgebäudes erfolgreich abgeschlossen

"Die Secession ist ein unverkennbares Symbol der österreichischen Kunst- und Kulturlandschaft. Sie war und ist in vielerlei Hinsicht wegweisend und steht für die Freiheit der Kunst, die Idee ständiger Weiterentwicklung und die Hinwendung zu neuen Strömungen", so Kulturminister Gernot Blümel anlässlich der Besichtigung der sanierten Wiener Secession. Die Gründungsideen der Secession würden über die heimischen Grenzen hinausgehen und seien von internationaler Bedeutung. "Ich freue mich, dass gerade zum 100. Todestag vieler Gründungsväter der Secession die umfassende Sanierung abgeschlossen werden konnte und die berühmte goldene Kuppel als Symbol eines Hauses für zeitgenössische Kunst wieder weithin sichtbar ist", so der Kulturminister.

"Die erfolgreich abgeschlossene Sanierung der Secession ist ein besonders freudiges Ereignis, einerseits, weil es sich hier um eine so wichtige Institution von überregionaler Bedeutung handelt und andererseits, weil die Renovierung in guter Kooperation zwischen der Stadt Wien, dem Bund sowie privaten Spendern und Sponsoren umgesetzt werden konnte", so Blümel, der sich anschließend bei allen Beteiligten für ihre Unterstützung und die gute Zusammenarbeit bedankte.

Die Secession zählt zu den bedeutendsten Jugendstilwerken in Österreich. Über 30 Jahre nach der letzten Generalinstandsetzung war eine Sanierung des denkmalgeschützten Baus notwendig. Die Arbeiten konnten zeitgerecht zum 120-Jahr-Jubiläum des Gebäudes abgeschlossen werden. Sie umfassen das äußere Erscheinungsbild, die Verbesserung der Barrierefreiheit, die technische Infrastruktur und die Neugestaltung des Untergeschosses. Die Gesamtkosten liegen bei 3,5 Millionen Euro. Ein Drittel davon finanzierte die KünstlerInnenvereinigung mit Hilfe von privaten Spenden sowie Sponsorengeldern, jeweils 1,2 Millionen Euro wurden vom Bundeskanzleramt und der Stadt Wien beigetragen.

Bilder von dieser Pressekonferenz sind über das Fotoservice des Bundeskanzleramtes kostenfrei abrufbar.