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Bundesminister Gernot Blümel: "Zeitgenössische Literatur reich an außergewöhnlichen Büchern"

Österreichischer Buchpreis 2018 an Daniel Wisser, Debütpreis 2018 an Marie Gamillscheg

"Ich freue mich mit den beiden Preisträgern und gratuliere allen nominierten Autorinnen und Autoren. Die zeitgenössische heimische Literatur ist reich an außerordentlich begabten Schriftstellerinnen und Schriftstellern und einzigartigen, außergewöhnlichen Büchern", betonte Kunst- und Kulturminister Gernot Blümel bei der Verleihung des Österreichischen Buchpreises 2018 im Kasino am Schwarzenbergplatz. "Diese Verleihung ist aber auch ein Gewinn für die österreichische Literaturszene, die in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und des Lesepublikums gestellt wird. Ich wünsche allen short- und longgelisteten Büchern viel Erfolg und viele begeisterte Leserinnen und Leser", ergänzte Blümel.

Daniel Wisser erhielt den mit 20 000 Euro dotierten Österreichischen Buchpreis 2018 für "Königin der Berge". Die Jury begründete dies unter anderem mit der "erzähltechnischen Raffinesse und eminenten Vitalität", mit der das Buch überzeuge. Mit dem Debütpreis, der mit 10 000 Euro dotiert ist, wurde Marie Gamillscheg für "Alles was glänzt" ausgezeichnet. In der Begründung war etwa von der "Fähigkeit der Autorin, durch kleine sprachliche Schräglagen ihre Figuren zu charakterisieren" die Rede.

Der Österreichische Buchpreis wird vom Bundeskanzleramt, dem Hauptverband des Österreichischen Buchhandels und der Arbeiterkammer Wien ausgerichtet. Die beiden ersten Auflagen bei der Suche nach dem besten deutschsprachigen belletristischen, essayistischen, lyrischen oder dramatischen Werk einer österreichischen Autorin beziehungsweise eines österreichischen Autors gingen an Friederike Mayröcker und Eva Menasse. Die Expertenjury setzte sich diesmal aus Konstanze Fliedl, Bernhard Fetz, Jens Jessen, Evelyne Polt-Heinzl und Bettina Wagner zusammen.

Fotos sind über das Fotoservice des Bundeskanzleramtes kostenfrei abrufbar.

Österreichischer Buchpreis