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Bundesminister Blümel eröffnete "The Shape of Time" im Kunsthistorischen Museum 

Neue Ausstellung im KHM stellt Werke aus 3 Jahrhunderten konfrontativ nebeneinander

"The Shape of Time" ist nicht einfach eine Ausstellung zum Anschauen, sondern vor allem zum Hin- und Herschauen, wie es sie in dieser Form noch nicht gegeben hat. Kurator Jasper Sharp stellt Werke aus 3 Jahrhunderten in direkten Dialog miteinander: Rembrandt findet sich neben Mark Rothko oder Fiona Tan, Peter Paul Rubens neben Maria Lassnig. Durch diese, für den Betrachter ungewohnten, Paarungen wird es möglich, einen neuen Blick auf beide Werke zu richten – und damit einen größeren Erkenntnisgewinn zu erzielen, so der Bundesminister für Kunst und Kultur, Gernot Blümel, im Rahmen der Eröffnung im Kunsthistorischen Museum Wien.

Ein Kunstwerk könne immer nur verschränkt mit seiner Wirkung, seiner Aura gedacht werden, meinte Blümel weiter, "in 'The Shape of Time' wird das durch die konfrontative Nebeneinanderstellung von Werken die zwischen dem Jahr 1800 und heute entstanden sind besonders deutlich". Neben den bereits erwähnten Künstlerinnen und Künstlern finden sich Werke von Tizian, Picasso, Velázquez oder Pieter Bruegel dem Älteren ebenso wie von Kerry James Marshall, Birgit Jürgenssen oder Nusra Latif Qureshi. Bedeutende Museen wie etwa die Tate, London, das Metropolitan Museum of Art, das Musée Picasso, das British Museum oder das Musée d´Orsay stellten Leihgaben zur Verfügung. "The Shape of Time" kann bis zum 8. Juli 2018 besichtigt werden.

Bilder vom Eröffnungsabend sind über das Fotoservice des Bundeskanzleramtes kostenfrei abrufbar.