Europaministerin Edtstadler: "Gestalten wir jetzt die EU der Zukunft!"

Klimawandel, Gesundheit, die Rolle Europas in der Welt und in den Regionen: Europaministerin Karoline Edtstadler diskutierte beim "Digitalen Europatag 2021" – gleichzeitig der Auftakt zur EU-Zukunftskonferenz in Österreich – mit hochkarätigen Gästen über die größten Herausforderungen der EU.

Digitaler Europatag

"Der Europatag ist dieses Jahr nicht nur ein Feiertag für die EU – er ist gleichzeitig auch der Auftakt für die EU-Zukunftskonferenz. Ich darf Sie alle von Herzen einladen, mitzureden und die weitere Entwicklung der EU aktiv mitzugestalten!", dies betonte Europaministerin Karoline Edtstadler zum Start der EU-Zukunftskonferenz am 9. Mai 2021, zu dem sie unter dem Motto "Unser Europa. Unsere Zukunft." in der "Libelle" des Museumsquartiers Wien gemeinsam mit Moderatorin Hannelore Veit hochkarätige Gäste begrüßen konnte.

Bundeskanzler Sebastian Kurz wandte sich per Videobotschaft an alle Interessierten: "Auch wenn die Pandemie in den letzten Monaten im Vordergrund gestanden ist, sind andere Themen nicht weniger wichtig geworden. Bringen Sie sich jetzt mit Ihrer Meinung, Ihren Ideen und auch Ihrer Kritik aktiv in die EU-Zukunftskonferenz ein!"

Der ehemalige Bundeskanzler Wolfgang Schüssel hob im Panel mit der Europaministerin die Bedeutung der EU auf globaler Ebene hervor: "Wir brauchen mehr Europa denn je. Die Pandemie hat die Stärken und Schwächen der EU schonungslos aufgedeckt. Wir zählen wirtschaftlich zu den größten Akteuren auf der Weltbühne und verfügen über ein einzigartiges Lebensmodell. Das müssen wir auch in Zukunft erhalten. Und dafür braucht es starke Stimmen, die sich jetzt für Europa einsetzen – nicht nur aus Politik und Medien, vor allem auch aus der Zivilgesellschaft." Johannes Hahn, EU-Kommissar für Haushalt und Verwaltung, betonte die Bedeutung des Aufbauplans: "Österreichs Wirtschaft und Gesellschaft profitieren in mehrfacher Hinsicht. Mit 3,5 Milliarden Euro werden in Österreich gezielt Investitionen in zukunftsträchtige Projekte unterstützt, nämlich in den Bereichen Digitalisierung und Klimawandel."

Weitere Gäste von Europaministerin Edtstadler waren Christa Schweng, Präsidentin des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses, Bundesbäuerin Irene Neumann-Hartberger, Alfred Riedl, Präsident des Österreichischen Gemeindebundes, Professor Christoph Huber, Mitbegründer der Firma BioNTech, sowie Sabine Hanger, Bundesvorsitzende der Österreichischen Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft sowie Minister Wolfgang Mückstein und Ministerin Leonore Gewessler nahmen per Video zu den größten europäischen Herausforderungen in der Gesundheitspolitik sowie bei der Bewältigung des Klimawandels Stellung. Video-Statements aus Brüssel – von den Vizepräsidentinnen der Europäischen Kommission, Věra Jourová und Dubravka Šuica – sowie aus den Regionen – von Landeshauptmann Peter Kaiser (Kärnten) und den Landesräten Christopher Drexler (Steiermark) bzw. Martin Eichtinger (Niederösterreich) – rundeten das vielfältige Programm ab.

Das Fazit von Europaministerin Edtstadler: "Im Rahmen der EU-Zukunftskonferenz wollen wir Fragen wie Migration, Klimawandel und die globale Position der EU diskutieren – nicht nur auf politischer Ebene, sondern direkt mit den Bürgerinnen und Bürgern. Denn die Europäische Union ist dort, wo die Menschen leben und sich Lösungen erwarten. Nehmen wir jetzt gemeinsam die Zukunft in die Hand!"

Der „Digitale Europatag 2021“ zum Nachsehen