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Bundeskanzler Kurz trifft deutsche Kanzlerin Merkel in Berlin

Europa-Themen als Schwerpunkt vor EU-Ratsvorsitz im 2. Halbjahr 2018

Nachdem Bundeskanzler Sebastian Kurz seit seinem Amtsantritt bereits in engem Kontakt mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel steht, konnte er nun mit der deutschen Regierungschefin in Berlin im persönlichen Gespräch jene Themen bereden, die für die EU insgesamt und für den bevorstehenden Ratsvorsitz Österreichs speziell von Bedeutung sind.

Erörtert wurde unter anderem, in welchen Bereichen Deutschland als Kooperationspartner in Bezug auf notwendige Reformen in der EU fungieren könnte. Sebastian Kurz hob dabei vor allem die Bedeutung einer Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Europa hervor. Beide Seiten sollten daran interessiert sein, Chancen und Herausforderungen in diesem Bereich zu nützen. Zwischen Deutschland und Österreich gibt es auch als Nettozahler in der EU verbindende Interessen.

Das Treffen der beiden Regierungsspitzen bot auch die Möglichkeit zu einer Vorschau auf die Themenschwerpunkte der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft im 2. Halbjahr 2018. Dabei werden die Brexit-Verhandlungen und der Mehrjährige Finanzrahmen (MFR) eine wichtige Rolle spielen. Ebenso von Bedeutung war der Austausch der jeweiligen Positionen zur Flüchtlingssituation in Europa.

Am ersten Tag seines Berlin-Aufenthalts stand für  Bundeskanzler Kurz noch ein Interview mit der ARD-Journalistin Sandra Maischberger am Programm. Abschließend nahm er an einem Abendessen im Axel Springer-Haus teil, zu dem sich eine hochkarätige Diskussionsrunde aus Politik und anderen Bereichen angesagt hatte. Tag 2 sah noch ein Arbeitsgespräch mit dem deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier vor.

Bilder von den Terminen des Bundeskanzlers in Berlin sind über das Fotoservice des Bundespressedienstes kostenfrei abrufbar.