Pröll / Denk: Startschuss für "ID Austria goes Wirtschaft" – ID Austria als starker digitaler Partner für Österreichs Unternehmen

Am 17. März fand im Bundeskanzleramt der erste ID Austria Wirtschafts-Round Table mit WKÖ-Branchenvertreterinnen und -vertretern der Sparte Gewerbe & Handwerk statt, um Potenziale und Anwendungsfälle der ID Austria zu diskutieren.

Alexander Pröll, Manfred Denk (WKÖ)

Die ID Austria ist der Schlüsselfaktor in der österreichischen Wirtschaft – vom Start Up, KMUs, bis zum Großunternehmen. Österreichische Unternehmen profitieren von sicheren, digitalen Identitäts- und Signaturprozessen und die Wirtschaft insgesamt gewinnt an Vertrauen, Effizienz und Zugang zu europaweiten Angeboten.

"Unser Ziel für das ID Austria Wirtschaftsjahr 2026 ist es, weitere 200 Partnerunternehmen zu den bereits bestehenden 130 privaten Serviceprovidern zu gewinnen. Wir möchten Unternehmen langfristig einbinden und damit die ID Austria auch im privaten Sektor – etwa beim Gewerbe und Handwerk, bei Banken, Versicherungen oder Telekommunikationsunternehmen – als verlässliche digitale Identitätslösung etablieren. Mit der ID Austria sind bereits mehr als 20 Anwendungsfälle in der österreichischen Wirtschaft umgesetzt."
Staatssekretär Alexander Pröll

ID Austria als Booster für die Wirtschaft

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe werden weitere Round Tables mit Vertreterinnen und Vertretern der Branchen Banken und Versicherungen, Handel, Industrie, Information und Consulting, Tourismus und Freizeitwirtschaft sowie Transport und Verkehr organisiert. Gemeinsam mit den Sparten der Wirtschaftskammer Österreich werden konkrete Anwendungsmöglichkeiten diskutiert, um langfristige Partnerschaften zu entwickeln.

Die WKÖ Wirtschafts-Round Tables bilden zugleich den Auftakt zum ID Austria Wirtschaftsjahr, mit dem gezielt bis zu 200 weitere Partnerunternehmen als Serviceprovider für die ID Austria eingebunden werden sollen.

"Die Unternehmen im Gewerbe und Handwerk sind Pragmatiker: Für sie ist Digitalisierung kein Selbstzweck, sondern muss einen konkreten Mehrwert und Nutzen liefern. Wir sehen eine Reihe von möglichen Anwendungen in unterschiedlichen Branchen, wo sich ID Austria bewähren könnte – vom vereinfachten Einreichen von Förderungen über digitale Ausweise bis hin zu effizienterer Kommunikation mit Behörden", sagt Manfred Denk, Obmann der Bundessparte Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Für Unternehmen bietet die ID Austria klare Vorteile: staatlich geprüfte digitale Identitäten, höchste Sicherheitsstandards sowie vereinfachte Kundenprozesse. Unternehmen können dabei auf eine bereits bestehende und bewährte Lösung zurückgreifen – ohne eigene Identitätslösungen entwickeln zu müssen.

Durch die unterschiedlichen Anwendungsgebiete der ID Austria ergeben sich für Unternehmen und Organisationen aus der Branche Gewerbe und Handwerk Optimierungen von bestehenden Prozessen und neue Geschäftsmodelle. Aufgrund EU-weiter Entwicklungen werden diese künftig auch verstärkt grenzüberschreitend möglich sein.

ID Austria als internationaler Vorreiter

Die ID Austria bietet eine sichere Authentifizierung und qualifizierte elektronische Signatur für digitale Geschäftsprozesse in Wirtschaft und Verwaltung. Über 500 digitale Anwendungen öffentlicher und privater Serviceprovidern stehen rund um die Uhr zur Verfügung – das spart Zeit, Aufwand und Kosten.

Hinweis

Seit Dezember 2023 ist die ID Austria EU-weit in der höchsten Sicherheitsstufe anerkannt. Das eröffnet neue Möglichkeiten für grenzüberschreitende Anwendungen, was Österreich als Wirtschaftsstandort stärkt.

Deswegen dient die ID Austria in vielen Ländern als Best-Practice-Beispiel. Mit etwa 4,9 Millionen Anwenderinnen und Anwendern in Österreich ist die ID Austria im europäischen Kontext eine Erfolgsgeschichte.

Bilder von diesem Termin sind über das Fotoservice des Bundeskanzleramts kostenfrei abrufbar.

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