Pröll: Autonomes Fahren als Chance für Österreich
Pröll bei der CES 2026: Globale Innovation nach Österreich – Impulse für digitale Lösungen
Autonomes Fahren ist eine strategische Zukunftsentscheidung. Es geht um Sicherheit, um Innovation, um Europas Rolle in der digitalen Welt – und um die Lebensqualität der Menschen in Österreich.
Staatssekretär Alexander Pröll zeigt sich auf der CES (Consumer Electronics Show), der größten Technologiemesse der Welt, beeindruckt: "Die Fortbewegung der Zukunft wird digital, vernetzt und zunehmend autonom sein. Die Frage ist für mich hier heute nicht ob, sondern wann und wie wir diesen Wandel gemeinsam gestalten", betont Pröll. "Zukunftsfähigkeit heißt, neue Technologien früh und aktiv einzusetzen – genau das ist unser Anspruch für Österreich."
Sicherheit, Verantwortung und Vertrauen
Autonomes Fahren bietet die Chance, den Straßenverkehr sicherer zu machen. Zahlreiche internationale Studien und Pilotprojekte zeigen, dass autonomes Fahren die Verkehrssicherheit deutlich erhöht. Der überwiegende Teil schwerer Verkehrsunfälle ist heute auf menschliche Fehler zurückzuführen – von Unaufmerksamkeit, Alkoholkonsum bis zu Fehleinschätzungen.
Autonome Mobilität eröffnet neue Perspektiven für die persönliche Sicherheit, insbesondere für Frauen. Durch transparente Routenführung, digitale Nachvollziehbarkeit und klar definierte Sicherheitsstandards können autonome Taxis das Sicherheitsgefühl erhöhen und selbstbestimmte Mobilität zu jeder Tages- und Nachtzeit unterstützen.
Digitale Souveränität europäisch denken
Im Fokus stehen aus Sicht von Pröll starke europäische Lösungen, ergänzt durch internationale Partnerschaften dort, wo sie sinnvoll sind. Ziel ist es auch beim autonomen Fahren, technologische Abhängigkeiten zu reduzieren, Daten verantwortungsvoll zu nutzen und europäische Standards aktiv in den globalen Wettbewerb einzubringen.
"Wir wollen offene Märkte, aber keine blinde Abhängigkeit", betont Pröll. "Digitale Souveränität heißt, selbst entscheiden zu können und über die Grenzen hinaus zusammenzuarbeiten – gemeinsam mit unseren europäischen Partnern."
Österreich testet
Bereits heute werden in mehreren Bundesländern neue Mobilitätslösungen mit automatisierten Fahrzeugen im täglichen Verkehr getestet – sowohl in Städten als auch im ländlichen Raum. Damit verfolgt Österreich einen klaren politischen Ansatz: Innovation soll dort ankommen, wo sie den Menschen konkret nützt. Im Mittelpunkt stehen bessere Verbindungen, zusätzliche Angebote im öffentlichen Verkehr und neue Mobilitätschancen für jene, die heute besonders auf verlässliche Alternativen angewiesen sind.
Pröll macht sich selbst ein Bild: "Die Technologie ist definitiv bereit und sicher, das zeigt die diesjährige CES in beeindruckender Art und Weise. Jetzt müssen wir die Innovation nur mehr auf die österreichische Straße bringen."
Ziel muss aus Sicht von Pröll sein, nun rasch gemeinsam mit Stakeholdern die nächsten politischen Schritte und die rechtlichen Rahmenbedingungen zu setzen, um fahrerloses Fahren in Österreich langfristig zu ermöglichen.
Bilder vom USA-Aufenthalt sind über das Fotoservice des Bundeskanzleramts kostenfrei abrufbar.