Bundeskanzler Nehammer: Beziehungen zwischen Schweiz und der EU weiterentwickeln

 Arbeitsgespräch mit dem Schweizer Bundespräsidenten Alain Berset – "grenzpolizeiliche und migrationspolitische Zusammenarbeit"

Neben den bilateralen Beziehungen zwischen den beiden Ländern sowie jenen zwischen der Europäischen Union und der Schweiz wurden bei einem Arbeitsgespräch zwischen Bundeskanzler Karl Nehammer und dem Schweizer Bundespräsidenten Alain Berset Themen wie die Energieversorgung, der russische Angriffskrieg und Migration besprochen. "Die strategische Partnerschaft ist Ausdruck der ausgezeichneten Beziehungen unserer beiden Länder und ein Impuls, diese noch weiter zu intensivieren. Die Schweiz ist darüber hinaus auch ein wichtiger Partner in Europa", betonte der österreichische Regierungschef im Anschluss an das Treffen. "Deshalb setzt sich Österreich aktiv für eine Weiterentwicklung der Beziehungen zwischen der EU und der Schweiz ein", so der Bundeskanzler, der Präsident Berset die volle Unterstützung für die Assoziierung zum EU-Forschungsrahmenprogramm "Horizon Europe" zugesichert habe.

Umsetzung des Aktionsplans unabdingbar

Nachdem beide Länder von irregulärer Migration betroffen seien und eine vertiefte Kooperation im Migrationsbereich wichtiger sei denn je, bedankte sich Nehammer "für die hervorragende Zusammenarbeit in diesen Belangen: Der von unseren Ländern vereinbarte Aktionsplan umfasst wichtige Maßnahmen in den Bereichen der grenzpolizeilichen und migrationspolitischen Zusammenarbeit. Die konsequente Umsetzung des Aktionsplans ist auch weiterhin unabdingbar". Im kommenden Jahr solle die bilaterale und regionale Zusammenarbeit insbesondere in den Bereichen Sicherheitspolitik, Krisenprävention, Digitalisierung und Migration weiter vertieft werden.

Bilder von diesem Termin sind über das Fotoservice des Bundeskanzleramts kostenfrei abrufbar.