Raab: Weitere 1,6 Millionen Euro für Integrationsmaßnahmen für Ukrainerinnen und Ukrainer

Neuer Fördertopf für Vertriebene – acht Projekte in ganz Österreich erhalten Förderung

Um die Integration für die vertriebenen Menschen aus der Ukraine gezielt zu unterstützen, hat Integrationsministerin Susanne Raab in einem österreichweiten Förderaufruf um Projektvorschläge gebeten. Nun wurden 8 Projekte mit einer Gesamtförderhöhe von 1,6 Millionen Euro ausgewählt. Der Fokus der 8 Projekte, die in Kürze starten, liegt neben vorbereitenden Maßnahmen zur Arbeitsmarktintegration inklusive Unterstützung bei Berufsanerkennung und Jobcoaching auch auf der Hilfe für Vertriebene bei Wohnraumsuche und Unterkunft, besonders für Frauen mit Kindern sowie Schwangeren. Finanziert wird dieser Fördertopf durch den Bund und aus dem EU-Budget des Asyl-, Migrations-, und Integrationsfonds (AMIF).

Integrationsministerin Susanne Raab: "Seit Kriegsbeginn haben wir im Sinne der Nachbarschaftshilfe verschiedenste Unterstützungsmaßnahmen für Vertriebene aus der Ukraine umgesetzt, um ihnen so schnell wie möglich den Einstieg in den Alltag in Österreich und ein selbstständiges Leben zu ermöglichen. Mit dem neuen Fördertopf im Umfang von knapp 1,6 Millionen Euro für regionale Projekte haben wir nun eine ergänzende Unterstützungsmaßnahme für vertriebene Menschen aus der Ukraine geschaffen. Die ausgewählten Projekte stärken insbesondere Frauen und Kinder, die die Mehrheit der Vertriebenen ausmachen."