Bundeskanzler Schallenberg: Aus 3G wird 2G

"Stehen vor einer gesellschaftspolitischen Herausforderung“ – ab Montag 2G statt 3G in mehreren Bereichen

"Heute sind 356 Corona-Kranke auf den Intensiv- und 1.475 auf den Normalstationen. Dahinter stehen Familien, Freunde und Angehörige, die davon betroffen sind. Das medizinische Personal hat sich alles verdient, dass wir das Gesundheitssystem schützen“, sagte Bundeskanzler Alexander Schallenberg nach einer Unterredung mit Mitgliedern der Bundesregierung und Landeshauptleuten im Bundeskanzleramt. Die Lage sei in Österreich und anderen europäischen Staaten ernst. Die Dynamik sei außergewöhnlich und die Belegung in den Intensivstationen steige deutlicher als erwartet an.

"Daher haben wir heute beschlossen, den Stufenplan zu beschleunigen und Maßnahmen vorzuziehen. Ab Montag gilt daher überall bundesweit 2G, wo bisher 3G galt, das heißt bei Gastronomie, Hotellerie und körpernahen Dienstleistungen sowie beim Besuch in Krankenhäusern und Alters- und Pflegeheimen. Bei Veranstaltungen ab 25 Personen gilt ebenfalls 2G, unabhängig davon, ob Sitzplätze zugewiesen sind oder nicht“, betonte der österreichische Regierungschef. Vier Wochen lang werde es Personen mit einer Impfung gemeinsam mit einem PCR-Test ermöglicht, dies wie einen 2G-Nachweis anzuwenden. "Das dient als Anreiz, dass Menschen impfen gehen. Wir müssen mit der Impfquote nach oben kommen.“

Impfung als einzige Waffe gegen die vierte Welle

Keiner wolle eine Spaltung in der Bevölkerung. "Es ist schlicht und ergreifend unsere Verantwortung, die Menschen in unserem Land zu schützen. In Hinblick auf das Weihnachtsfest und die Wintersaison kommen wir dieser Verantwortung nach. Wir stehen alle vor einer gesellschaftspolitischen Herausforderung. Jeder von uns hat es in seiner Hand, sich in voller Freiheit davor zu schützen. Mit der Impfung schützen wir nicht nur uns selber, sondern auch unsere Freunde, Familie und Kollegen. Die dritte Impfung ist die einzige Waffe gegen die vierte Welle. Das ist der Weg, um die Welle zu brechen“, hielte Alexander Schallenberg abschließend fest.

Pressestatements zu den aktuellen Coronamaßnahmen

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