Integrationsministerin Raab: "Frauen stärken Frauen in der Integration"

Erfolgreiche Integrationsbotschafterinnen teilten ihre Erfolgsgeheimnisse für gelungene Integration mit weiblichen Mentees

Im Vorfeld des Internationalen Frauentags am 8. März nahm Frauen- und Integrationsministerin Susanne Raab dieser Tage an einem Onlineaustausch unter dem Motto "Empowerment von Frauen für Frauen" teil. 2 Integrationsbotschafterinnen der Initiative ZUSAMMEN:ÖSTERREICH des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) – Unternehmerin Aleksandra Izdebska mit Wurzeln in Polen und Tax Manager Amela Poglitsch mit Wurzeln in Bosnien und Herzegowina – teilten mit rund 20 weiblichen Mentees des „Mentoring für MigrantInnen“-Programms ihre "Erfolgsgeheimnisse" in Sachen gelungene Integration in Österreich.

Im Mittelpunkt des Onlinetalks standen die persönlichen Erfahrungen der Teilnehmerinnen sowie konkrete Tipps der beiden Integrationsbotschafterinnen für den Start in Österreich. Bundesministerin Raab: "Mit ihren Erfolgsgeschichten zeigen die Integrationsbotschafterinnen vor, welche Chancen Frauen in Österreich haben und welchen Beitrag auch Frauen mit Migrationshintergrund für unsere Gesellschaft leisten können."

Außerdem berichtete die Ministerin aus ihrer Zeit als aktive Mentorin: "Ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen, wie wichtig eine Mentoring-Partnerschaft für den Berufseinstieg in Österreich ist. Daher ist es mein Ansatz, erfolgreiche Frauen mit Migrationshintergrund wie die Integrationsbotschafterinnen vor den Vorhang zu holen. Denn sie sind es, die für andere Frauen aus ihren jeweiligen Communitys Vorbilder sein und sie inspirieren können." Raab betonte zudem, dass sie Frauen darin bestärken will, sich weiterzuentwickeln – eine wichtige Rolle könnten dabei Formate wie das Mentoring-Programm spielen. "Empowerment von Frauen ist gerade in der Integration entscheidend – denn Frauen sind ,Integrationsmotoren‘ für ihre Familie und ihr Umfeld. Dabei ist es meiner Meinung nach besonders wichtig, dass Frauen andere Frauen unterstützen", so Ministerin Raab abschließend.