Bundeskanzler Kurz: Forderung nach schneller Zulassung von AstraZeneca

Beratung mit EU-Staats- und Regierungschefs – Strikte Regeln, um Verbreitung von Mutationen zu verhindern

"Eine Zulassung des Impfstoffs von AstraZeneca erwarte ich bis spätestens nächste Woche. Bei einer vollständigen Lieferung könnten im ersten Quartal alle über 65-Jährigen geimpft werden", betonte Bundeskanzler Sebastian Kurz im Rahmen einer Videokonferenz der EU-Staats- und Regierungschefs und bezog sich auf die für diesen Zeitraum geplante Liefermenge von bis zu 2 Millionen Dosen für Österreich.

Auch die Frage restriktiverer Vorgangsweisen bei Reisen wurde diskutiert: "Es muss alles getan werden, um zu verhindern, dass wir weitere Mutationen nach Europa einschleppen. Daher unterstütze ich striktere Einreisekontrollen und Testpflichten, um die Verbreitung von Mutationen zu verhindern", erläuterte der österreichische Regierungschef. Es gehe vor allem um die britische Mutation und jene aus Südafrika, die wesentlich ansteckender seien.

"Im EU-Vergleich steht unser Land im Kampf gegen Corona sehr gut da. Bei den Ansteckungszahlen befinden wir uns im besten Drittel der Mitgliedstaaten, bei der Testquote sogar unter den besten 5", sagte Sebastian Kurz.

Bilder von diesem Termin sind über das Fotoservice des Bundeskanzleramts  kostenfrei abrufbar.