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Kanzleramtsministerin Raab zum europäischen Roma-Gedenktag

Raab: "Schrecken der Geschichte dürfen sich niemals wiederholen"

Am 2. August wird der hunderttausenden Roma und Romnja gedacht, die Opfer des nationalsozialistischen Terrors geworden sind. Vor 76 Jahren wurden allein in der Nacht vom 2. auf den 3. August rund 3.000 Roma und Romnja im Konzentrationslager Ausschwitz-Birkenau brutal ermordet. "Allein von den 11.000 österreichischen Roma und Romnja haben 9.000 während der Nazi-Herrschaft auf grausamste Art und Weise ihr Leben verloren. In ganz Europa waren es eine halbe Million", sagt Kanzleramtsministerin Susanne Raab.

"Die schrecklichen Ereignisse des 2. und 3. August 1944, das unsägliche Leid und der Massenmord an den Roma und Romnja dürfen nie in Vergessenheit geraten und sich niemals wiederholen. Dafür müssen wir alle gemeinsam weiterhin kämpfen", so die Kanzleramtsministerin. Umso mehr müsse der heutige Gedenktag auch eine Mahnung sein, dass keine Form von Hass und Hetze – egal ob als Rassismus, Antisemitismus oder Antiziganismus – in unserer Gesellschaft Platz haben darf. "Es ist unsere Pflicht und Verantwortung, ihnen entschieden entgegenzutreten und alles dafür zu tun, dass sich derartige Verbrechen und Gräueltaten niemals wiederholen. Das ist eine der wichtigsten Aufgaben der Gedenkkultur", betont Ministerin Raab.

Rückfragehinweis:
Pressestelle von Bundesministerin Susanne Raab
Telefon: + 43 1/53115-0
E-Mail: presse-fi@bka.gv.at