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Integrationsministerin Raab: "Es zählt, was jemand in Österreich zu leisten bereit ist"

Zweiter Stopp der Integrationstour "Fördern und Fordern" 2020 in Oberösterreich

Susanne Raab, Bundesministerin für Frauen und Integration im Bundeskanzleramt, hat ihre Integrationstour "Fördern und Fordern" 2020 durch Österreich fortgesetzt. Die zweite Etappe führte sie am Donnerstag nach Oberösterreich. "Es ist mir wichtig, nicht im Elfenbeinturm im Ministerium zu sitzen, sondern hinauszugehen, dorthin, wo Integration passiert", betonte Raab.

Es zeige sich, dass ein ehrlicher Zugang zur Integration vonnöten sei, nämlich: "Fordern und Fördern. Wir wollen, dass jede Person, die nach Österreich kommt, Deutsch lernt, sich einen Arbeitsplatz sucht und unser Wertefundament akzeptiert." Österreich stellt Deutsch- und Wertekurse sowie Beratungen zur Verfügung, dafür wird aber auch Eigenverantwortung der Flüchtlinge und Zuwanderer eingefordert. "Mir als Integrationsministerin ist es egal, woher jemand kommt. Für mich zählt nur, was die Person in Österreich zu leisten bereit ist. Es muss für alle klar sein: Wird Integration verweigert, kommt es zu Sanktionen", bekräftigte Raab.

Gerade die verpflichtenden Wertekurse des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) würden durch die Vermittlung von Rechtstaatlichkeit, Demokratie, Gleichberechtigung von Frauen und Männern sowie wichtigem Alltagswissen und Regeln des gesellschaftlichen Zusammenlebens in Österreich maßgeblich zu einer gelungenen Integration beitragen. In Oberösterreich wurden im Jahr 2019 12.300 Beratungsgespräche geführt, mehr als 720 Personen (54 Prozent davon waren Frauen) nahmen an Wertekursen teil.

"Oberösterreich geht mit gutem Beispiel voran. Hier wurde das Sozialhilfegesetz beschlossen, das dem Grundsatz folgt, Zuwanderer zu unterstützen. Aber wenn Integration verweigert wird, werden Sozialleistungen gekürzt", so Raab abschließend.

Bilder aus Linz sind über das Fotoservice des Bundeskanzleramts kostenfrei abrufbar.