Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu. Erfahren Sie mehr.

Europaministerin Edtstadler erfreut über hohe EU-Zustimmung bei österreichischen Jugendlichen

"Müssen Interessen und Wünsche der Jugend ernst nehmen"

"Die heute von der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik (ÖGfE) veröffentlichte Umfrage zum EU-Meinungsbild bei Jugendlichen zeigt deutlich: Österreichs Jugend denkt europäisch. So halten 81 Prozent der Jugendlichen die EU-Mitgliedschaft für eine gute Sache und ähnlich viele fühlen sich als EU-Bürgerin und EU-Bürger. Damit das so bleibt, müssen wir ihre Interessen und Wünsche ernst nehmen", zeigt sich Europaministerin Edtstadler am Dienstag erfreut.

Obwohl sich manche Prioritäten durch die Corona-Krise sicherlich verschoben hätten, so ließe sich aus der Umfrage dennoch ein klarer Auftrag für die Politik ableiten, so Edtstadler: "Den österreichischen Jugendlichen ist Europa ein Herzensanliegen. Sie wollen die Europäische Union mitgestalten und ihre eigenen Ideen einbringen. Dabei handelt es sich teilweise um sehr konkrete Wünsche und Vorstellungen. Als Politik ist es unsere Aufgabe, diesen Gehör zu verschaffen."

Ein ähnliches Bild habe sie auch vor wenigen Wochen bei einem Treffen mit unterschiedlichen Stakeholdern im Bundeskanzleramt, darunter auch Schülerinnen und Schülern des Model European Parliament, im Rahmen ihrer "Österreich-Dialoge" im Vorfeld der Konferenz zur Zukunft Europas wahrgenommen. Die ersten Runden der Österreich-Dialoge hätten gezeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger ganz unterschiedliche Sorgen und Anliegen haben, so die Europaministerin: "Die Österreich-Dialoge sollen einen Rahmen dafür bieten, diese Anliegen ganz ohne Denkverbote zu diskutieren, um sie auf EU-Ebene einzubringen."