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Edtstadler: "Ausnahmen bei Grenzübertritt für Pendler aus Tschechien ausgeweitet"

Europaministerin: Beschäftigte in kritischer Infrastruktur von Beschränkung ausgenommen

"Grenzarbeiter leisten in vielen wesentlichen Bereichen unserer Gesellschaft einen wichtigen Beitrag. Aufgrund der strengen Ein- und Ausreisebeschränkungen wegen der Coronakrise müssen Pendlerinnen und Pendler aus Tschechien aber 2 Wochen in Quarantäne, wenn sie aus Österreich nach Hause kommen. Ausnahmen gab es bisher nur für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Gesundheits- und Sozialberufen: Diese Personen können für die Ausübung ihres Berufes zwischen Österreich und Tschechien hin- und herpendeln, ohne danach in Quarantäne zu müssen. Ab 14. April wird diese Sonderregelung auch auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich der kritischen Infrastruktur ausgeweitet", zeigt sich Europaministerin Karoline Edtstadler am Mittwoch erfreut. Das betreffe vor allem technische Mitarbeiter in Krankenhäusern sowie beispielsweise pharmazeutische Mitarbeiter oder Mitarbeiter in der Energieversorgung. Profitieren würden durch die Ausweitung der Sonderregelung laut der Europaministerin neben den Pendlerinnen und Pendlern selbst auch deren Arbeitgeber – darunter viele Betriebe und Unternehmen, die für die Versorgungssicherheit in der Krise eine wichtige Rolle spielen.

"Die Europäische Union steht derzeit vor einer der größten Herausforderungen seit ihrem Bestehen. Umso wichtiger ist eine gute Kooperation zwischen den Mitgliedstaaten. Insbesondere Nachbarländer müssen in dieser Krise eng abgestimmt vorgehen", so Edtstadler, die abschließend festhält: "Ich danke daher der tschechischen Regierung, allen voran Innenminister Hamáček und Außenminister Petříček für das Zustandekommen dieser wichtigen Vereinbarung. Wir werden als Bundesregierung unsere Arbeit weiter fortsetzen, um rasch Lösungen für alle Pendlerinnen und Pendler zu erreichen."