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Bundesministerin Stilling begleitet den Bundespräsidenten in Portugal

Europäischer Solidaritätskorps und Kinderrechte im Fokus

Ines Stilling, Bundesministerin für Frauen, Familien und Jugend, begleitet derzeit Bundespräsident Alexander Van der Bellen bei seinem Staatsbesuch in Portugal. Für die Ministerin stehen dabei 2 Termine im Fokus: Gemeinsam mit dem Bundespräsidenten traf Stilling gestern zu einem Austausch mit Jugendlichen über deren Erfahrungen als österreichische Freiwillige im Europäischen Solidaritätskorps zusammen.

"Das Engagement der Jugendlichen, die mehrmonatige Freiwilligeneinsätze im Ausland absolvieren, ist bewundernswert und in besonderem Maße zu unterstützen. Neben der persönlichen Horizonterweiterung tragen solche Erfahrungen vor allem zu mehr Toleranz und Völkerverständigung bei", so Bundesministerin Stilling. Das Europäische Solidaritätskorps (ESK) knüpft an die Freiwilligendienste des "Europäischen Freiwilligendienstes" (Teil von ERASMUS+) an. Das ESK ermöglicht Jugendlichen zwischen 18 und 30 Jahren die Teilnahme an mehrmonatigen Freiwilligeneinsätzen (2 – 12 Monate) in ganz Europa. Zudem wird auch Unterstützung bei der Annahme von Praktika und Jobs in anderen EU-Ländern angeboten. Ziel des Programms ist das solidarische Engagement junger Menschen in der EU und damit auch die Stärkung der demokratischen Gemeinschaft.

Am Dienstag begleitete Bundesministerin Stilling den Bundespräsidenten zu einem Termin mit ehemaligen österreichischen Betreuungskindern im Rahmen des Caritasprogramms 1947-1956 sowie Vertreterinnen und Vertretern der portugiesischen Gastfamilien. Anlässlich des Termins betonte Stilling, "dass der Schutz von Kinderrechten sowie die Übertragung von Verantwortung an junge Menschen" ein wichtiger Beitrag für Entwicklung und Frieden sei. "Mehr als 5.000 österreichische Kinder konnten zwischen 1947 und 1956 ein Jahr bei portugiesischen Gastfamilien verbringen. Wir sind den Familien dafür sehr dankbar."

Die grundlegenden Kinderrechte wurden 1989 im UN-Übereinkommen über die Rechte des Kindes angenommen und feiern heuer im November ihr 30-jähriges Jubiläum. Österreich hat die Kinderrechtskonvention 1992 ratifiziert und seither zahlreiche Maßnahmen gesetzt. "Unser aller Ziel ist es, die Rechte von Kindern zu garantieren und sie vor allen Formen von Gewalt zu schützen. Kinder sind unsere Zukunft und sie verdienen unsere uneingeschränkte Unterstützung und unseren vollen Respekt", so Stilling abschließend.

Rückfragehinweis:
Dagmar Strobel-Langpaul
Pressesprecherin der Bundesministerin
Telefon: +43 1 531 15-63 24 78
dagmar.strobel-langpaul@bka.gv.at