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Bundesminister Schallenberg: Österreich als internationales Aushängeschild der Kunstszene

Verleihung der outstanding artist awards 2019 im Bundeskanzleramt

Bei der Verleihung der diesjährigen outstanding artist awards am 6. Dezember im Bundeskanzleramt betonte Kunst- und Kulturminister Alexander Schallenberg, dass man mit diesem Preis auf die außerordentlichen Leistungen österreichischer Künstlerinnen und Künstler hinweisen wolle: "Insbesondere auf jene, die das aktuelle Kunstgeschehen besonders beeinflussen", also "herausragend" seien. "Sie sind Vertreterinnen und Vertreter einer Szene, die Österreich zu einem internationalen Aushängeschild der Kunst werden lassen." Der Preis sei ein Zeichen der Anerkennung für das bisher Geleistete und solle dabei auch als Motivation für das weitere Schaffen dienen. Bereits bei der Bekanntgabe der Preisträgerinnen und Preisträger Ende August verwies Schallenberg darauf, dass die Preise nicht nur ein wesentlicher Teil der österreichischen Kunstförderung seien, sondern dass sie darüber hinaus die Wertschätzung der Republik für die Kunstschaffenden zum Ausdruck bringen.

Preisträgerinnen und Preisträger 2019

In diesem Jahr nahmen folgende Künstlerinnen und Künstler sowie Initiativen die outstanding artist awards entgegen:

  • Toni Schmale, Bildende Kunst
  • Ingrid Lang, Darstellende Kunst
  • Ruth Kaaserer, Dokumentarfilm
  • Hannes Böck, Innovativer Film
  • House of the Very Island’s (Karin Krapfenbauer und Markus Pires-Mata), Experimentelles Modedesign
  • Heart of Noise, Kulturinitiativen
  • Georg Petermichl, Künstlerische Fotografie
  • Bernhard Strobel, Literatur
  • Ubermorgen – Hans Bernhard und Elisabeth Haas, Medienkunst
  • PHACE – Ensemble für Neue Musik, Musik

Die outstanding artist awards werden jährlich an Künstlerinnen und Künstler der jüngeren und mittleren Generation für herausragende Leistungen vergeben. Es werden Kunstschaffende ausgezeichnet, die bereits ein aussagekräftiges Oeuvre vorweisen können und deren Arbeiten von künstlerisch überregionaler Bedeutung sind. Die Preise sind jeweils mit 10 000 Euro dotiert. Die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger erfolgt durch unabhängige Expertenjurys. In den Kategorien Karikatur und Comics, Experimentelle Tendenzen in der Architektur, Experimentelles Design sowie Kinder- und Jugendliteratur erfolgt die Vergabe biennal.

Bilder von der Veranstaltung sind über das Fotoservice des Bundeskanzleramtes kostenfrei abrufbar.