Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu. Erfahren Sie mehr.

Bierlein: Kinderschutz als wesentlicher Beitrag für die Zukunft unseres Landes

Bundeskanzlerin Bierlein und Sozialministerin Zarfl zu Besuch in SOS-Kinderdorf-Wohngruppe Steinsee

"Das SOS-Kinderdorf leistet seit 70 Jahren einen unschätzbar wertvollen Beitrag für unsere solidarische Gesellschaft. Allen Mitwirkenden gilt für ihr Engagement mein herzlicher Dank und größter Respekt. Die Hilfe für Kinder und die Entwicklung von Projekten, die dem Kinderschutz dienen, sind ein wesentlicher Beitrag für die Zukunft unseres Landes" sagte Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein anlässlich ihres Besuchs der SOS-Kinderdorf Wohngruppe Steinsee im 23. Wiener Gemeindebezirk gemeinsam mit Sozialministerin Brigitte Zarfl. 

SOS-Kinderdorf sieht seine Aufgabe darin, Kindern und Jugendlichen ein Aufwachsen in Würde und Wärme zu ermöglichen. Neben der Betreuung in Wohngruppen und SOS-Kinderdorf-Familien bildet Präventionsarbeit und rasche und unbürokratische Hilfe für Kinder, Jugendliche und ihre Familien eine wichtige Säule von SOS-Kinderdorf. 

"Auch in Österreich sind Kinder überproportional von Armut betroffen, was sich auf viele Lebensbereiche der Kinder negativ auswirkt: Gesundheit, Bildungschancen, späteres Erwerbsleben, soziales Umfeld, Wohnumfeld. Deshalb sind wir alle aufgerufen, uns für die Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen einzusetzen", so Sozialministerin Brigitte Zarfl.

SOS-Kinderdorf-Geschäftsführer Christian Moser zeigte sich über den Besuch sehr erfreut und dankte für die Unterstützung für Kinder und Jugendliche in Not: "Jedes Kind ist wertvoll, jedes Kind hat das Recht auf bestmögliche Entwicklung und Entfaltung, völlig unabhängig von seiner Herkunft", so Moser. Er appellierte an die Regierung, Kinderrechte bei der Gesetzgebung mehr zu berücksichtigen und schlug vor, jeden Entwurf von einer unabhängigen Stelle hinsichtlich seiner Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche prüfen zu lassen.