Europa-Staatspreis 2022

Was ist der Europa-Staatspreis?

Mit dem Europa-Staatspreis wird außerordentliches Engagement von Bürgerinnen und Bürgern sowie Organisationen zur Förderung des europäischen Bewusstseins und Europaverständnisses in Österreich ausgezeichnet.

Der Europa-Staatspreis prämiert die besten Projekte in 5 Kategorien: Europa in der Gemeinde, Europa in der Schule, Kunst und Kultur, Innovation und Digitalisierung, Zukunft Europas

Mehr denn je steht die Europäische Union vor der Aufgabe, die eigene Rolle im Angesicht zahlreicher Herausforderun­gen neu auszurichten. Es gilt, die entscheidenden Fragen zu stellen und gemeinsam an den richtigen Lösungen zu arbeiten.

Der Europa-Staatspreis holt Personen und Projekte vor den Vorhang, die zu einer offenen Auseinandersetzung über das gemeinsame Europa anregen, und ist eine wichtige Anerkennung für die vielen Initiativen, die zum Verständnis der EU in Österreich und zum Zusammenhalt in Europa beitragen.

Eingereicht werden können Initiativen, Projekte, Publikatio­nen bzw. Medienprodukte, die zur Erreichung der gemein­samen Ziele der europäischen Integration, zur Diskussion über europäische Themen im Rahmen der "Konferenz zur Zukunft Europas", zur Verständigung in Europa und zur Stärkung des Europabewusstseins in Österreich beitragen konnten. Sie sollten eine aktive Auseinandersetzung mit den vielfältigen Aspekten der europäischen Integration sowie mit Bedeutung und Mehrwert der Europäischen Union gefördert haben.

Der Europa-Staatspreis wird in den Kategorien "Europa in der Gemeinde", "Europa in der Schule", "Kunst und Kultur", "Innovation und Digitalisierung" sowie "Zukunft Europas" vergeben. Er ist mit insgesamt 20.000 Euro dotiert. Das Preisgeld teilt sich auf die 5 Kategorien gleichmäßig auf.

Interessentinnen und Interessenten können sich selbst no­minieren, Projekte können aber auch von Dritten nominiert werden. Ausgezeichnet werden Träger zivilgesellschaftli­cher Projekte und Initiativen auf lokaler oder europäischer Ebene sowie Autorinnen und Autoren von Publikationen oder Medienprodukten (Print, Internet, TV, Radio).

Die Bewertung der eingereichten Beiträge erfolgt durch eine Fachjury. Entscheidende Kriterien für die Auswahl der Preisträgerin / des Preisträgers sind insbesondere die Wirksam­keit des Projekts, auch mit Blick auf das Erreichen neuer Zielgruppen, die Nachhaltigkeit und Kreativität sowie die Frage, wie sehr das Projekt dazu beiträgt, weitere Personen zur Auseinandersetzung mit der Europäischen Union und eigenständigem Engagement für Europa zu bewegen.

Die Bewerbungsfrist vom 29. April 2022 ist nun verstrichen. Die Fachjury wird für jede Kategorie die 3 besten Projekte auswählen, die Ende Mai zur feierlichen Preisverleihung am 14. Juni 2022 in den Sofiensälen, Marxergasse 17, 1030 Wien, durch Europaministerin Karoline Edtstadler, eingeladen werden.

Die Mitglieder der Fachjury 2022 sind wie folgt:

Kategorie "Europa in der Schule":

  • Wolfgang Böhm, Journalist Die Presse
  • Marie-Theres Gamauf, Präsidentin Erasmus Student Network Austria
  • Valentina Gutkas, Bürger-Repräsentantin der EU-Zukunftskonferenz
  • Otmar Lahodynsky, freier Journalist und Ehrenpräsident der Association of European Journalists
  • Susanna Öllinger, Bundesschulsprecherin

Kategorie "Europa in der Gemeinde":

  • Hans Braun, Chefredakteur Magazin Kommunal
  • Barbara Habicher, Herausgeberin Magazin public
  • Fabio Halb, Bürgermeister Gemeinde Mühlgraben
  • Alfred Riedl, Präsident des Gemeindebundes
  • Nicole Zehetner-Grasl, Bürgermeisterin Gemeinde Hofkirchen im Traunkreis

Kategorie "Kunst & Kultur":

  • Marcus Füreder aka Parov Stelar
  • Lilli Hollein, Generaldirektorin Museum für angewandte Kunst
  • Dietmar Kerschbaum, Direktor Brucknerhaus Linz
  • Ulrike Sych, Rektorin Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
  • Hans-Peter Wipplinger, Direktor Leopold-Museum

Kategorie "Innovation & Digitalisierung":

  • Marie-Helene Ametsreiter, General Partner Speedinvest GmbH
  • Sabine Herlitschka, CEO Infineon Technologies Austria AG
  • Marcus Ihlenfeld, Co-Founder & Advisory Board Member woom GmbH
  • Dejan Jovicevic, Co-Founder & CEO Brutkasten
  • Nina Wöss, Co-Founder & COO female founders E.V.

Kategorie "Zukunft Europas":

  • Florence Gaub, Deputy Director European Union Institute for Security Studies
  • Nikolaus Marschik, Ständiger Vertreter Österreichs bei der EU
  • Ursula Plassnik, Bundesministerin a.D.
  • Christoph Schiltz, Journalist DIE WELT
  • Feri Thierry, Generalsekretär des Europäischen Forums Alpbach

Vielen Dank für die zahlreichen Einreichungen. Die 3 besten Projekte jeder Kategorie werden zur feierlichen Preisverleihung am 14. Juni 2022 in den Sofiensälen, Marxergasse 17, 1030 Wien, durch Europaministerin Karoline Edtstadler, eingeladen.