Karriere bei der EU: Auswahlverfahren für Jobs bei den EU-Institutionen gestartet!

Bewerbungsphase: 5. Februar bis 10. März 2026 – Zielgruppe: Hochschulabsolventinnen und -absolventen aller Fachrichtungen ohne Berufserfahrung – "EU JOB Information" im Bundeskanzleramt unterstützt und informiert interessierte Österreicherinnen und Österreicher

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Interesse an einer spannenden Karriere bei den europäischen Institutionen? Seit 5. Februar 2026 läuft die Bewerbungsphase für das allgemeine Auswahlverfahren. Es richtet sich an Hochschulabsolventinnen und -absolventen aller Fachrichtungen aus den 27 EU-Mitgliedstaaten. Die Dauer des Studiums muss mindestens 3 Jahre betragen; Berufserfahrung ist nicht erforderlich.

Das Auswahlverfahren im Detail

Das Auswahlverfahren wird vom Europäischen Amt für Personalauswahl (EPSO) organisiert. Aufgabe des EPSO ist es, den Einstellungsbedarf der europäischen Institutionen zu decken und die bestqualifizierten Bewerberinnen und Bewerber für Jobs zu finden.

Die Bewerbungsphase für das allgemeine Auswahlverfahren läuft von 5. Februar 2026 bis 10. März 2026 (12:00 Uhr, Brüsseler Ortszeit).

Folgende Voraussetzungen gelten für dieses Auswahlverfahren:

  • Bewerben können sich Hochschulabsolventinnen und -absolventen aller Fachrichtungen. Für die Bewerbung erforderlich ist ein Bildungsniveau, das einem abgeschlossenen Hochschulstudium mit einer Regelstudiendauer von mindestens 3 Jahren entspricht. Die Verleihung des entsprechenden Studienabschlusses muss spätestens am 30. September 2026 beschlossen worden sein.
  • Es wird keine Berufserfahrung vorausgesetzt.
  • Allgemeine Zulassungsvoraussetzungen:
    • Staatsbürgerin bzw. Staatsbürger eines EU-Mitgliedstaats;
    • Sprachenregelung: Kenntnisse in mindestens 2 der 24 EU-Amtssprachen
  • Bei der Bewerbung um eine Position bei der EU gibt es keine Altersbeschränkung.

Der Ablauf des Auswahlverfahrens sieht folgendermaßen aus:

  • In der Online-Bewerbung ist die fristgerechte Übermittlung eines vollständig ausgefüllten Bewerbungsformulars erforderlich.
  • Nach erfolgreicher Einreichung des Bewerbungsformulars werden die Bewerberinnen und Bewerber zu einer Reihe von Prüfungen eingeladen; dazu zählen
    • Tests zum logischen Denken
    • EU-Wissenstest
    • Test zu digitalen Kompetenzen
    • Schriftliche Prüfung – Aufsatz zu EU-bezogenen Themen
  • Auf der Website des EPSO finden sich umfangreiche Informationen zum Bewerbungsverfahren und zahlreiche Probetests, mit denen die Testformate geübt werden können.
  • Reserveliste: Die EPSO-Auswahlverfahren dienen der Erstellung von sogenannten "Reservelisten2. Das sind Pools erfolgreicher Bewerberinnen und Bewerber, aus denen die Organe, Einrichtungen und sonstigen Stellen der EU Bedienstete für offene Stellen einstellen können. Die Aufnahme in die Reserveliste bedeutet, dass die erfolgreichen Bewerberinnen und Bewerber für eine Einstellung infrage kommen; sie werden nicht automatisch eingestellt, sondern nach Maßgabe von offenen Stellen. Für dieses Auswahlverfahren liegt die Zahl der Plätze auf der Reserveliste bei 1.490.
  • Erfolgreiche Bewerberinnen und Bewerber auf der Reserveliste werden – sofern Stellen offen sind – als Beamtinnen und Beamte der Funktionsgruppe "Administration" (kurz AD; Besoldungsgruppe AD 5) auf unbestimmte Zeit ernannt. Die Besoldungsgruppe AD 5 entspricht der Einstiegs-Besoldungsgruppe für diese Hochschulabsolventinnen und -absolventen ohne Berufserfahrung.

"EU JOB Information" im Bundeskanzleramt unterstützt und berät in Österreich

Die "EU JOB Information" im Bundeskanzleramt informiert über die vielfältigen Karrieremöglichkeiten in den Institutionen und Agenturen der EU und betreut Bewerberinnen und Bewerber während der komplexen Auswahlverfahren. Neben der persönlichen Beratung und Betreuung ist die Teilnahme an Karrieremessen und die Durchführung von Informationsveranstaltungen wesentlich, um gezielt über diverse Karrieremöglichkeiten und konkrete Auswahlverfahren zu informieren.

Hintergrund: Warum eine Laufbahn bei der EU?

Die Karrieremöglichkeiten bei den europäischen Institutionen richten sich an EU-Bürgerinnen und -Bürger, die gerne in einem mehrsprachigen, multikulturellen Umfeld an herausfordernden Themen und Fragestellungen arbeiten. Geboten werden zudem flexible Arbeitsbedingungen, lebenslange persönliche Weiterentwicklung, interne berufliche Mobilität und ein vorteilhaftes Leistungspaket.

Die inhaltlichen Tätigkeitsbereiche sind breit gefächert und anspruchsvoll: So arbeiten AD-Beamtinnen und -Beamten in den europäischen Institutionen etwa an Themen wie Finanzen, Recht, Umwelt und Klimawandel, Auswärtige Angelegenheiten, Landwirtschaft, Wirtschaft, IT, Kommunikation, Humanressourcen, Wissenschaft, Übersetzung oder Dolmetschen. Zu den Hauptaufgaben gehören Politikentwicklung, Analyse, Regulierungsaufgaben, internationale Verhandlungen, die Einbindung von Interessenträgern sowie die Abfassung und Überprüfung von EU-Rechtstexten.

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