Platz 1 für Österreich: Österreich holt 92 Prozent der EU-Aufbauplan-Gelder ab

Nach Überweisung von 325 Millionen Euro: Österreich ist "EU-Aufbauplan-Meister"– 92 Prozent der Österreich zustehenden 4 Milliarden Euro wurden bereits abgeholt – EU-Aufbauplan in Österreich ermöglicht Investitionen und Reformen in den Bereichen Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Bildung, Gesundheit, Innovation sowie Kunst und Kultur

Österreich auf Platz 1 - Bereits 92 Prozent der EU-Aufbauplangelder abgeholt

Österreich ist seit 22. Juni 2026 "EU-Aufbauplan-Meister": Mit 92 Prozent Auszahlungsgrad steht Österreich an der Spitze aller EU-Mitgliedstaaten, was die Abholung der Gelder betrifft. Denn am 22. Juni wurden der Republik Österreich von der Europäischen Kommission 325 Millionen Euro an Mitteln aus dem EU-Aufbauplan überwiesen. Die EU-Kommission hatte den 4. Antrag Österreichs auf Auszahlung von Zuschüssen am 7. Mai 2026 genehmigt. Die Gelder fließen unter anderem in Projekte in den Bereichen Gesundheit, Nachhaltigkeit, Infrastruktur, Bildung und Soziales.

Mitglieder der Bundesregierung erfreut über erfolgreichen EU-Aufbauplan in Österreich

"Dass Österreich bereits 92 Prozent der EU-Aufbauplan-Gelder abgeholt hat und damit europaweit auf Platz 1 liegt, ist eine sehr gute Nachricht für unser Land. Insgesamt sind damit schon rund 3,7 Milliarden Euro nach Österreich geflossen. Hinter diesen Mitteln stehen konkrete Verbesserungen für die Menschen: bessere Gesundheitsversorgung, digitale Geräte für Schulen, mehr erneuerbare Energie und starke Zukunftsprojekte in den Regionen. Genau so wird sichtbar, was Europa im Alltag leisten kann."
Europaministerin Claudia Bauer
"Mehr Ökologisierung, Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energieträger, umweltfreundlicher Verkehr ebenso wie Unterstützung bei den Unterrichtmitteln im Bildungsbereich und bessere Gesundheitsversorgung. Die Mittel aus dem EU-Aufbauplan kommen direkt bei den Menschen an. Mehr als 90 Prozent der Mittel sind mittlerweile von Seiten Österreichs ausgeschöpft, indem die geforderten Ziele und Meilensteine und damit die geforderte Qualität der Maßnahmen erreicht wurden. Gut für das Land und die Menschen in Österreich."
Finanzminister Markus Marterbauer
"Als Finanzstaatssekretärin ist es mir ein besonderes Anliegen, dass europäische Mittel dort ankommen, wo sie für die Österreicherinnen und Österreicher einen spürbaren Unterschied machen. Dass Österreich bereits 92 Prozent der verfügbaren EU-Aufbauplan-Gelder abrufen konnte, zeigt, dass wir Reformen und Investitionen konsequent umsetzen. Mit den Mitteln aus dem europäischen Aufbauplan investieren wir gezielt in die Digitalisierung unserer Schulen, in eine moderne Gesundheitsversorgung und in die Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe. Jeder erfolgreich erreichte Meilenstein steht für konkrete Zukunftsinvestitionen, die Österreich nachhaltig stärken."
Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl

325 Millionen Euro zur Umsetzung von digitalen, nachhaltigen und kulturellen Projekten

Die Auszahlung der Mittel in Höhe von 325 Millionen Euro war seitens der EU-Kommission genehmigt worden, da 17 von Österreich zu erreichende Etappenziele und Zielwerte ("Meilensteine") nachweislich erfolgreich erfüllt worden sind.

Mit den Mitteln werden unter anderem die folgenden Vorhaben finanziert:

  • Bereitstellung von 240.000 digitalen Endgeräten für Schulen;
  • Investitionen in 13.500 Ökologisierungsprojekte;
  • Förderung von Projekten im Bereich Primärversorgung;
  • Renovierung der Praterateliers in Wien;
  • Förderung von 17.800 Photovoltaikanlagen;
  • Förderung von 167 emissionsfreien Nutzfahrzeugen;
  • Programm zur Digitalisierung von Kultur- und Kunstobjekten.

Bis Ende 2026 fließen insgesamt 4 Milliarden Euro nach Österreich

Mit den nun in den Bundeshaushalt überwiesenen 325 Millionen Euro summiert sich der Betrag der genehmigten EU-Aufbauplan-Mittel für Österreich auf rund 3,7 Milliarden Euro. Damit hat Österreich bis dato 92 Prozent der zugeteilten Mittel abgeholt und liegt im EU-Vergleich auf Platz 1. Insgesamt fließen bis Ende 2026 rund 4 Milliarden Euro an Zuschüssen nach Österreich – vorausgesetzt, Österreich schafft alle bis dahin zu erfüllenden 166 "Meilensteine". Der EU-Aufbauplan in Österreich setzt insgesamt 4 zukunftsorientierte Schwerpunkte: "Nachhaltiger Aufbau", "Digitaler Aufbau", "Wissensbasierter Aufbau" und "Gerechter Aufbau". In diesen 4 Bereichen sowie im Rahmen von "REPowerEU" zur Förderung der Energieunabhängigkeit werden österreichweit Projekte – sowohl Investitionen als auch Reformen – umgesetzt.

Der EU-Aufbauplan wurde 2020 mit dem Ziel ins Leben gerufen, nach der Covid-Pandemie bestmöglich zur Stärkung von Wirtschaft, Innovation und Resilienz in den EU-Mitgliedstaaten beizutragen.

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