EU-Aufbauplan: Europäische Kommission genehmigt 4. Zahlungsantrag Österreichs
Auszahlung von EU-Aufbauplan-Mitteln in Höhe von 325 Millionen Euro von Europäischer Kommission genehmigt – Auszahlungsgrad von 92 Prozent der EU-Aufbauplan-Gelder – Mittel fließen unter anderem in Projekte in den Bereichen Gesundheit, Nachhaltigkeit, Infrastruktur, Bildung und Soziales
"Grünes Licht" aus Brüssel: Die Europäische Kommission genehmigte am 7. Mai 2026 den 4. Antrag Österreichs auf Auszahlung von Zuschüssen in Höhe von 325 Millionen Euro aus dem EU-Aufbauplan.
Mit den nun genehmigten 325 Millionen Euro aus dem von der EU-Kommission vorläufig positiv bewerteten 4. Zahlungsantrag summiert sich der Betrag der genehmigten EU-Aufbauplan-Mittel für Österreich auf rund 3,7 Milliarden Euro. Damit hat Österreich bis dato 92 Prozent der zugeteilten Mittel abgeholt. Insgesamt fließen bis Ende 2026 rund 4 Milliarden Euro an Zuschüssen nach Österreich.
"Österreich ist höchst erfolgreich, wenn es darum geht, EU-Gelder zu lukrieren. Die Genehmigung von weiteren 325 Millionen Euro von Seiten der Europäischen Kommission zeigt, dass wir EU-Mittel gezielt in zukunftsgerichtete Projekte investieren – vom Ausbau der Bahninfrastruktur über Gesundheitsvorsorge-Initiativen bis hin zu digitalen Endgeräten für Schülerinnen und Schüler. Als Europaministerin freut es mich besonders, dass die EU-Gelder im Alltag der Menschen ankommen."
Europaministerin Claudia Bauer
"EU-Mittel müssen dort ankommen, wo sie für die Bürgerinnen und Bürger direkt positiv spürbar sind. Mit den Mitteln aus dem EU-Aufbauplan, die in die Bereiche Digitalisierung an Schulen, Nachhaltigkeit und Gesundheit fließen, passiert genau das. Die 17 erfüllten Meilensteine, für die nun die Auszahlung erfolgt, stärken den Sozialstaat und unterstützen beim Kampf gegen den Klimawandel."
Finanzminister Markus Marterbauer
"Als Finanzstaatssekretärin ist es mir ein besonderes Anliegen, dass europäische Mittel dort ankommen, wo sie für die Österreicherinnen und Österreicher einen spürbaren Unterschied machen – in unseren Schulen, Gemeinden sowie Betrieben, und zwar in Form konkreter Zukunftsinvestitionen. Mit den Mitteln aus dem europäischen Aufbauplan investieren wir zum Beispiel gezielt in die Digitalisierung unserer Schulen und moderne Infrastruktur. Dass Österreich nun planmäßig weitere 325 Millionen Euro aus dem EU-Aufbauplan abrufen kann, zeigt, dass wir unsere Reformen und Investitionen konsequent umsetzen."
Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl
Finanzierung von Projekten in den Bereichen Digitalisierung an Schulen, Nachhaltigkeit und Gesundheit
Der 4. Zahlungsantrag umfasste 17 zu erreichende Etappenziele und Zielwerte ("Meilensteine"). Die Auszahlung der Mittel in Höhe von 325 Millionen Euro wurde seitens der EU-Kommission genehmigt, da diese 17 Meilensteine nachweislich erfolgreich erfüllt worden sind.
Zu den Projekten, die mit diesen Zuschüssen finanziert werden, zählen unter anderem:
- Bereitstellung von 240.000 digitalen Endgeräten für Schulen;
- Investitionen in 13.500 Ökologisierungsprojekte;
- Förderung von Projekten im Bereich Primärversorgung;
- Renovierung der Praterateliers in Wien;
- Förderung von 17.800 Photovoltaikanlagen;
- Förderung von 167 emissionsfreien Nutzfahrzeugen;
- Programm zur Digitalisierung von Kultur- und Kunstobjekten;
- Ausbau der Koralmbahnstrecke.