Eurobarometer-Umfrage zeigt hohe Zustimmung zum EU-Aufbauplan

75 Prozent der Befragten im Euro-Währungsgebiet unterstützen den EU-Aufbauplan – Zustimmung zum EU-Aufbauplan in allen Ländern der Eurozone bei über 60 Prozent

Geld

Hohe Unterstützung für den EU-Aufbauplan bei den Bürgerinnen und Bürgern im Euro-Währungsgebiet: 75 Prozent der Befragten im Euroraum und 64 Prozent der Befragten in Österreich befürworten den EU-Aufbauplan in Höhe von 750 Milliarden Euro zur wirtschaftlichen Erholung der Mitgliedstaaten nach der Covid-19-Pandemie sowie zur Bewältigung der "grünen" und digitalen Transformation. Das geht aus einer "Flash Eurobarometer"-Umfrage 512 mit dem Titel "The euro area" im Auftrag der Europäischen Kommission, welche am 2. Dezember 2022 veröffentlicht worden ist, hervor. 

Anteil der Befragten, die den EU-Aufbauplan befürworten, liegt in allen Ländern des Euroraums bei über 60 Prozent

Eine große Mehrheit der Befragten in der Eurozone spricht sich für den EU-Aufbauplan aus: Demnach befürworten im Durchschnitt exakt drei Viertel der Befragten (75 Prozent) den EU-Aufbauplan in Höhe von 750 Milliarden Euro zur Unterstützung der Mitgliedstaaten durch Zuschüsse und Darlehen unter der Bedingung, dass "grüne", digitale und soziale Investitionen und Reformen durchgeführt werden (so die Formulierung der Fragestellung in der Umfrage). 17 Prozent der Befragten im Euroraum halten den EU-Aufbauplan für "nicht gut", während jede beziehungsweise jeder zehnte Befragte sich nicht entscheiden kann (5 Prozent) oder mit "Weiß nicht" (4 Prozent) antwortet. 

In allen Ländern des Euro-Währungsgebiets bewertet die Mehrheit der Befragten (75 Prozent) den EU-Aufbauplan mit "gut". Der Anteil der Zustimmung ist in Italien (85 Prozent) und Spanien (84 Prozent) am höchsten; die niedrigsten Zustimmungswerte sind bei den Befragten in Litauen (63 Prozent) sowie in den Niederlanden und Luxemburg (jeweils 61 Prozent) auszumachen. In Österreich wird der EU-Aufbauplan von den Befragten ebenfalls mehrheitlich befürwortet: 64 Prozent halten ihn für "gut" und 14 Prozent für "nicht gut". 19 Prozent der befragten Österreicherinnen und Österreicher können sich diesbezüglich nicht entscheiden und 3 Prozent antworten mit "Weiß nicht". 

Hintergrund: "Flash Eurobarometer" 512 der Europäischen Kommission

Die Eurobarometer-Umfrage ("Flash Eurobarometer" 512) mit dem Titel "The euro area" wurde zwischen 3. und 11. Oktober 2022 erhoben. Zu diesem Zweck fanden in den aktuell 19 EU-Mitgliedstaaten, in denen der Euro als Währung geführt wird, im Auftrag der Europäischen Kommission Telefon-Interviews mit insgesamt 17.817 Bürgerinnen und Bürgern (darunter 1.057 Personen aus Österreich) statt.

Weitere Informationen 

"Flash Eurobarometer"-Umfrage 512, Website der Europäischen Union (auf Englisch)