4. Zahlungsantrag: Österreich beantragt Auszahlung von 325 Millionen Euro bei Europäischer Kommission
4. Zahlungsantrag Österreichs umfasst 325 Millionen Euro – Finanzierung von Projekten im Bereich Primärversorgung, Digitalisierung an Schulen oder Förderungen von Photovoltaikanlagen – Sehr gute Platzierung: Österreich liegt im EU-Vergleich beim Auszahlungsgrad der EU-Aufbauplan-Mittel nach Frankreich an 2. Stelle
Am 24. März 2026 stellte die Republik Österreich, vertreten durch das Bundesministerium für Finanzen, den 4. Antrag auf Auszahlung von Zuschüssen in Höhe von 325 Millionen Euro an die Europäische Kommission.
Finanzierung von Projekten in den Bereichen Digitalisierung an Schulen, Nachhaltigkeit und Gesundheit
Der 4. Zahlungsantrag umfasst 17 zu erreichende Etappenziele und Zielwerte ("Meilensteine"). Die Auszahlung der Mittel in Höhe von 325 Millionen Euro seitens EU-Kommission erfolgt nur, wenn diese 17 Meilensteine nachweislich erfolgreich erfüllt worden sind.
Zu den Projekten, die mit diesen Zuschüssen finanziert werden, zählen unter anderem:
- Bereitstellung von 240.000 digitalen Endgeräten für Schulen
- Investitionen in 13.500 Ökologisierungsprojekte
- Förderung von Projekten im Bereich Primärversorgung
- Renovierung der Praterateliers in Wien
- Förderung von 17.800 Photovoltaikanlagen
- Förderung von 167 emissionsfreien Nutzfahrzeugen
- Programm zur Digitalisierung von Kultur- und Kunstobjekten
- Ausbau der Elementarpädagogik
Österreich im EU-Vergleich auf Platz 2 bei Auszahlungen der EU-Aufbauplan-Gelder
Bis Jahresende 2026 hat Österreich insgesamt 166 Meilensteine zu erreichen, um die EU-Aufbauplan-Mittel in voller Höhe – insgesamt 4 Milliarden Euro – zu lukrieren. Dabei ist Österreich im EU-Vergleich sehr gut unterwegs: Mit einem Auszahlungsgrad von 84 Prozent der EU-Aufbauplan-Mittel liegt Österreich aktuell knapp hinter Frankreich (85 Prozent) auf Rang 2 unter den 27 EU-Mitgliedstaaten (Stand März 2026).