Neue Arbeitswelten

Die COVID-19-Pandemie hat Entwicklungen und Trends beschleunigt und neue Möglichkeiten sichtbar gemacht, wodurch die Arbeitswelt der Zukunft in die Gegenwart geholt wurde. Die verstärkte Digitalisierung der Arbeitswelt beschreibt einen Epochenbruch, vergleichbar mit dem Übergang zum Industriezeitalter hin zu einem Hybrid-Zeitalter: Feste Strukturen werden zunehmend aufgelöst, mobiles Arbeiten im Wechsel mit Büroarbeit ist die neue Normalität, die Automatisierung vor allem organisatorischer und verwaltender Tätigkeiten nimmt zu. Gleichzeitig steigt aber der Stellenwert des "menschlichen Faktors" sowie der Wunsch nach Vereinbarkeit und Sinnhaftigkeit.

Von Herbst 2020 bis Frühjahr 2021 wurden Wissenschaftlerinnen und der Wissenschaftler und Vertreterinnen und Vertreter aus verschiedenen Wirtschaftsbranchen eingeladen, ihre Sicht auf die Herausforderungen der neuen Arbeitswelten in Workshops zu teilen. Ihre Aussagen wurden anonymisiert und sind in das Kapitel "Was muss sich ändern? – Herausforderungen für die Zukunft" eingeflossen. Des Weiteren wurden im Rahmen einer Literaturrecherche nationale und internationale Initiativen und Beispiele zum Thema "New Ways of Working" einbezogen und Fachbeiträge zu einzelnen Schwerpunkten ausgewertet.

In den Workshops zeigte sich, dass es zwar viele Gemeinsamkeiten gab, jedoch jede Branche vor spezifischen Herausforderungen steht. Die meistgenannten Herausforderungen – Digitalisierung, Fachkräftemangel und Vereinbarkeit – wirken sich in diesen Welten unterschiedlich aus. Daher bedarf es auch maßgeschneiderter Lösungen, denn besonders die vorherrschende Vielfalt macht die Attraktivität Österreichs und die Stärke der österreichischen Wirtschaft aus.

Dokument: Auf zu neuen Arbeitswelten (PDF, 676 KB)