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FTI-Strategie

Strategie für Forschung, Technologie und Innovation (FTI) in Österreich

Vorbereitung der neuen FTI-Strategie

Die interministerielle Task Force FTI wurde im August 2018 ("Zukunftsoffensive für Forschung, Technologie und Innovation") vom Ministerrat unter anderem mit den vorbereitenden Arbeiten zur Erstellung einer neuen FTI-Strategie Österreichs beauftragt. Die Aktualisierung der bis 2020 geltenden Forschungsstrategie ("Der Weg zum Innovation Leader") erfolgt unter Einbindung wesentlicher Stakeholder und im Austausch mit den Bundesländern.

Zur Gewährleistung einer möglichst breiten Einbindung beschloss die Task Force FTI, im Rahmen der Erarbeitung der neuen FTI-Strategie eine Online-Befragung durchzuführen, um größtmöglichen Input von Stakeholdern sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern generieren zu können. Nach dem Ende der Online-Befragung am 31. Oktober 2019 werden die Antworten zusammengestellt und so aufbereitet in den Prozess der weiteren Erarbeitung der Strategie einfließen.

Zur Online-Befragung

Wir freuen uns auf Ihre konkreten Antworten zu den Themenbereichen Humanressourcen, Grundlagenforschung, Forschungsinfrastrukturen, EU-Missionen und EU-Partnerschaften, Internationalisierung sowie Angewandte Forschung und Impact auf Wirtschaft und Gesellschaft.
 

Strategie für Forschung, Technologie und Innovation (FTI)

Die wissenschaftliche und technologische Leistungsfähigkeit unseres Landes hängt von vielen Faktoren ab. Neben öffentlichen und privaten Investitionen sind es insbesondere auch strukturelle Rahmenbedingungen, die darüber entscheiden, ob junge Talente ihr Potential entfalten, die besten Köpfe der Welt in unserem Land Exzellentes leisten und Unternehmen mit guten Ideen erfolgreich sein können.

Um diese Ziele zu erreichen, braucht es Anstrengungen in vielen Bereichen. Die FTI-Strategie 2011 wird dabei von folgenden Prinzipien geleitet:

  • Ein umfassender Ansatz der Innovationspolitik, der nicht nur monetäre Maßnahmen umfasst, sondern der auch gesetzgeberische und organisatorische Maßnahmen inkludiert - zum Beispiel in den Politikfeldern Bildung, Wettbewerb, Regulierung oder Beschaffung.
  • Es wird ein systemischer Ansatz verfolgt, in der alle Maßnahmen aufeinander abgestimmt und Redundanzen vermieden werden. Abstimmung und Koordination sind dabei wesentliche Handlungsmaximen.
  • Ein effizienter und effektiver Mitteleinsatz und laufende Überprüfung. Bei allen Maßnahmen steht die Wirkungsorientierung im Vordergrund. Initiativen und Programme, die nicht zu den gewünschten Wirkungen führen, werden eingestellt oder grundlegend neu ausgerichtet.
  • Eine transparente Schwerpunktsetzung, Unterstützung risikoreicher Projekte und kompetitive Vergabe der Mittel, um Exzellenz in der Grundlagenforschung und Spitzentechnologie im Unternehmenssektor bestmöglich zu unterstützen.
  • Volle Einbindung aller Akteure des österreichischen Innovationssystems in die globalisierte Wissens- und Technologieentwicklung und erfolgreiche Teilnahme an entsprechenden EU-Programmen.
  • Möglichst hohe Hebelwirkung öffentlicher Mittel, mit dem langfristigen Ziel eines jedenfalls zu zwei Dritteln und womöglich zu 70 Prozent privat finanzierten Anteils an den gesamten Forschungs- und Entwicklungsausgaben.

Aus diesen Prinzipen leiten sich Ziele und Maßnahmen ab, an deren Umsetzung die Institutionen der Verwaltung gemeinsam mit Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft arbeiten.

Weiterführende Informationen