Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Covid-19-Impfung

Die erste Corona-Schutzimpfung ist in der Europäischen Union seit 21. Dezember 2020 zugelassen. Die Genehmigung eines zweiten, dritten und vierten Impfstoffes für die EU-Mitgliedstaaten erfolgte am 6. Jänner 2021, am 29. Jänner 2021 und am 11. März 2021. In Österreich begannen am 27. Dezember 2020 die ersten Impfungen. Wie erfolgt die Impfung? Welche Rolle spielt die EU dabei? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Die EU-Kommission hat dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer am 21. Dezember 2020 die erste bedingte Zulassung erteilt. Grundlage ist eine entsprechende Empfehlung der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Am 27. Dezember 2020 haben die Impfungen in den Bundesländern begonnen. Der Schwerpunkt liegt zunächst auf den Alten- und Pflegeeinrichtungen. Gemäß der mit den Mitgliedstaaten vereinbarten EU-Impfstrategie wird jeder Impfstoff nach seiner Zulassung und Herstellung den Mitgliedstaaten zur gleichen Zeit und unter den gleichen Bedingungen zur Verfügung stehen. Die Impfungen starteten daher EU-weit am 27., 28. und 29. Dezember 2020. Am 6. Jänner 2021 erteilte die Europäische Kommission auch dem Impfstoff von Moderna nach einer entsprechenden Empfehlung der EMA die Genehmigung für eine bedingte Marktzulassung. Der dritte zugelassene Impfstoff gegen Covid-19 stammt vom Pharmakonzern AstraZeneca und wurde am 29. Jänner 2021 von der EMA empfohlen und der EU-Kommission zugelassen. Basierend auf der Empfehlung von der EMA kam am 11. März 2021 der Impfstoff von Janssen Pharmaceutica NV, der Pharmasparte des internationalen Unternehmens Johnson & Johnson, als vierter von der EU-Kommission zugelassene Impfstoff hinzu.

Allerdings wird die Verteilung schrittweise gestartet. Dies bedeutet, dass in den ersten Monaten nicht genügend Dosen zur Verfügung stehen, um alle Erwachsenen zu impfen. Die ersten Dosen gehen in Österreich an die von der Regierung festgelegten Prioritätsgruppen (Gesundheitspersonal, Personen in Pflege- und Altersheimen sowie Hochrisikopatientinnen und -patienten). Das Angebot wird im Laufe der Zeit zunehmen. Alle Erwachsenen, die Interesse an einer Impfung haben, sollten im Laufe des Jahres 2021 geimpft werden können.

Neben dem am 21. Dezember 2020 in der EU bedingt zugelassenen Impfstoff von BioNTech/Pfizer, dem am 6. Jänner 2021 bedingt zugelassenen Impfstoff von Moderna und dem am 29. Jänner 2021 bedingt zugelassenen Impfstoff von AstraZeneca sowie dem am 11. März bedingt zugelassenen Impfstoff von Janssen werden weltweit Impfstoffe mit verschiedenen Wirkprinzipien gegen Covid-19 entwickelt und erprobt. Vorausgesetzt, die Entwicklungen und die Zulassungen verlaufen positiv, ist davon auszugehen, dass im Laufe des Jahres 2021 weitere Impfstoffe zur Verfügung stehen werden.

Die EU-Kommission schließt im Rahmen ihrer Impfstoffstrategie seit 17. Juni 2020 im Auftrag der Mitgliedstaaten zentral Verträge mit Herstellern möglicher Impfstoffe ab. Das Ziel: qualitativ hochwertige, sichere und wirksame Impfstoffe. Mit 6 Firmen beziehungsweise Konsortien hat die Kommission bereits Vorkaufverträge ("Advanced Purchase Agreements", APA) geschlossen: AstraZeneca, BioNTech/Pfizer, Curevac, Janssen von Johnson & Johnson, Moderna, Sanofi-GSK. Diese Vorkaufverträge räumen den 27 EU-Mitgliedstaaten das Recht ein, eine bestimmte Anzahl von Impfstoffdosen zu einem bestimmten Preis zu erwerben, sobald diese zur Verfügung stehen.

Die Impfdosen werden nach Zulassung und Produktion entsprechend der Bevölkerungsgröße unter den Mitgliedstaaten aufgeteilt. Österreich stehen daher circa 2 Prozent der zur Verfügung stehenden Impfstoffdosen zu. Derzeit hat die Europäische Union Zugang zu 1,8 Milliarden Dosen zugelassener Impfstoffe basierend auf unterschiedlichen Technologien (Stand: 12. März 2021).

Die koordinierte Impfstoffbeschaffung kann als eine der großen Erfolgsgeschichten der EU im Gesundheitsbereich betrachtet werden. Eine gemeinsame Vorgehensweise auf EU-Ebene ist der sicherste, schnellste und effizienteste Weg, diese Ziele zu erreichen. Kein Mitgliedstaat allein wäre in der Lage, die Investitionen in die Entwicklung und Herstellung einer ausreichenden Anzahl von Impfstoffen sicherzustellen. Nur durch rasches und einheitliches Handeln der EU und seiner Mitgliedstaaten kann eine ausreichende und rasche Versorgung mit sicheren und wirksamen Impfstoffen gewährleistet werden.

Das Risiko, mit den Herstellern Vorkaufverträge abzuschließen und sich an den Forschungs- und Produktionskosten zu beteiligen, trägt die EU gesamthaft und nicht jeder einzelne Mitgliedstaat. Die Europäische Union hat dafür einen Budgetrahmen von 2,7 Milliarden Euro. Ein enormer administrativer Vorteil besteht darin, dass Österreich nicht allein mit potenziellen Herstellern verhandeln muss. Die Marktmacht aller EU-Staaten gemeinsam ist mächtiger als die von Österreich allein, was Preis und rechtliche Vertragsbedingungen angeht. Zudem werden Investitionen und Know-How auf EU-Ebene gebündelt.

Die österreichische Bundesregierung hält den Zugang, Impfstoffe unterschiedlicher Hersteller für die Mitgliedstaaten über die EU zu beschaffen und zuzulassen, für grundsätzlich richtig. Dennoch ist mit Stand 2. März 2021 festzustellen, dass es bei der Zulassung von Impfstoffen durch die EMA zu Verzögerungen und zu Lieferengpässen von Seiten der Pharma-Unternehmen kommt. "Wir müssen uns daher auf weitere Mutationen vorbereiten und sollten nicht mehr nur von der EU abhängig sein bei der Produktion von Impfungen der zweiten Generation. Die Pandemie wird uns noch lange Zeit beschäftigen und darauf müssen wir uns rechtzeitig vorbereiten", betonte Bundeskanzler Sebastian Kurz am 2. März 2021 den langfristigen Aspekt im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie.

"Ich bin froh, dass Ursula von der Leyen so früh die Initiative zur Beschaffung von Impfstoffen für die EU ergriffen hat. Wir müssen uns aber jetzt schon rechtzeitig auf weitere gefährliche Covid-19-Mutationen vorbereiten. Expertinnen und Experten rechnen mit jährlichen Impfungen für rund 6 Millionen Österreicherinnen und Österreichern. Deshalb wollen wir mit Dänemark und Israel bei der Erforschung und Produktion von Impfstoffen eng zusammenarbeiten", so Bundeskanzler Sebastian Kurz.

Ein Impfstoff erhält in Österreich und der EU nur dann eine Zulassung, wenn nachgewiesen ist, dass er wirksam und verträglich ist. Diesen Nachweis muss der Hersteller in vorklinischen Untersuchungen und klinischen Prüfungen erbringen. Bevor ein Impfstoff auf den Markt kommen kann, muss er ein umfassendes Zulassungsverfahren durchlaufen. Für Europa wird das zentralisierte Zulassungsverfahren für Covid-19-Impfstoffe durch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) koordiniert. Dabei werden Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit der Impfstoffe gründlich untersucht und bewertet. Auf Basis dieser Ergebnisse entscheidet dann die EU-Kommission über die Marktzulassung.

Bei der Europäischen Arzneimittel Agentur (EMA) werden alle Prozesse rund um einen Impfstoff gegen Covid-19 organisatorisch beschleunigt und mit erhöhtem Personaleinsatz bearbeitet. Die Beschleunigung der Impfstoffentwicklung ist zum einen damit zu erklären, dass für sie viel Geld investiert wird und damit Studien ohne Zeitverzögerung im großen Stil durchgeführt werden können. Zum anderen überwachen und prüfen die Zulassungsbehörden die Impfstoffentwicklung so schnell es geht. Durch diese Priorisierung können die forschenden Firmen und Labore Zeit sparen und schneller von einer Prüfphase in die nächste gehen. Die Testverfahren werden nicht beschleunigt, indem Überprüfungen ausgelassen werden. Stattdessen werden die notwendigen Studien teilweise parallel durchgeführt und die erforderlichen Zulassungsverfahren frühzeitig vorbereitet.

Bei der Anwendung von Impfstoffen am Menschen gilt es, Risiken soweit wie möglich zu vermeiden. Wichtiger als eine schnelle Impfstoff-Entwicklung sind andere Grundsätze, von denen nicht abgewichen wird: Der Impfstoff muss sicher, wirksam und gut erprobt sein.

Es kann sich jede und jeder impfen lassen, bis auf:

  • Personen mit einer schweren Allergie gegen bestimmte Inhaltsstoffe der Impfung
  • Personen, die jünger als 16 Jahre (BioNTech/Pfizer) beziehungsweise 18 Jahre (Moderna, AstraZeneca, Janssen/Johnson & Johnson) alt sind
  • Personen, die unter Covid-19-Symptomen leiden. Diese Personen können geimpft werden, sobald ihre Symptome abgeklungen sind beziehungsweise sie wieder genesen sind

Bitte informieren Sie sich vor der Impfung jedenfalls bei Ihrer behandelnden Ärztin beziehungsweise Ihrem behandelnden Arzt und nutzen Sie auch andere Beratungsangebote.

"Comirnaty", der erste in der EU zugelassene Impfstoff, wird durch 2 Injektionen in den Arm im Abstand von mindestens 21 Tagen verabreicht. Der Impfstoff von Moderna wird auch durch 2 Injektionen in den Arm verabreicht, allerdings im Abstand von 4 Wochen. Auch der Impfstoff von AstraZeneca wird durch 2 Injektionen verabreicht, die jedoch im Abstand von 4 bis 12 Wochen verabreicht werden können. Der Impfstoff von Janssen (Johnson & Johnson) zeichnet sich hingegen dadurch aus, dass er nur in einer Dosis verabreicht werden muss. Bei den anderen weiter fortgeschrittenen Impfstoff-Kandidaten, die voraussichtlich in den nächsten Wochen und Monaten in der EU zugelassen werden dürften, ist jedoch davon auszugehen, dass 2 Impfdosen im Abstand von wenigen Wochen für den Aufbau eines Immunschutzes nötig sind.

Wie andere etablierte Impfstoffe besteht die Möglichkeit von Nebenwirkungen. Wichtig ist, diese genau zu kennen. Denn nur dann ist eine sichere Entscheidung möglich, für wen der Impfstoff unbedenklich ist und wer mehr Nutzen als Risiken durch eine Impfung hat. Eine zentrale Aufgabe des Prüf- und Zulassungsverfahrens ist es, die Nebenwirkungen klar beschreiben zu können. Dazu gehört auch, benennen zu können, für welche Personengruppen und in welchem Ausmaß diese auftreten können.

Die häufigsten Nebenwirkungen bei den Impfstoffen von BioNTech/Pfizer, Moderna, AstraZenecas und Janssen können leicht bis mittelschwer sein und sollten sich innerhalb weniger Tage nach der Impfung verbessern. Dazu gehören Schmerzen und Schwellungen an der Injektionsstelle, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Muskel- und Gelenkschmerzen, Schüttelfrost und Fieber.

Nach der Marktzulassung wird die Impfstoff-Anwendung weiter eng überwacht und bewertet, um auch sehr seltene Nebenwirkungen zu erfassen.

Die Impfkosten werden von der Republik Österreich übernommen. Die Impfung ist daher für alle in Österreich lebenden Menschen, die sich impfen lassen wollen, gratis.

Ja. Es wird laut Bundesregierung keine allgemeine Impfpflicht geben.

Da das Virus so neu ist, gibt es derzeit nicht genügend Kenntnisse darüber, wie lange die durch die Impfstoffe verliehene Immunität nach der Impfung anhält oder ob regelmäßige Auffrischungsdosen erforderlich sind. Daten aus Langzeitstudien zur Immunogenität und Wirksamkeit werden künftige Impfstrategien beeinflussen.

Derzeit liegen noch keine ausreichenden Informationen dazu vor, wie lange eine Person nach überstandener Infektion gegen eine erneute Erkrankung immun ist. Erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die natürliche Immunität einige Monate anhält. Es wird daher empfohlen, sich auch nach einer Infektion mit Covid-19 impfen zu lassen.

Im Rahmen der Pharmakovigilanz werden Impfstoffe nicht nur vor und während der Zulassung, sondern auch solange sie auf dem Markt sind, kontinuierlich überwacht. Unter Pharmakovigilanz wird dabei eine Vielzahl von Methoden und Aktivitäten verstanden, die es unter anderem ermöglichen sollen, Nebenwirkungen zu detektieren, zu bewerten, zu verstehen und weiteren vorzubeugen.

Teil der Pharmakovigilanz ist die Meldepflicht für Angehörige von Gesundheitsberufen im Zusammenhang mit der Anwendung von Impfstoffen. Sie besteht bei Humanarzneimitteln für vermutete Nebenwirkungen und auch für das Ausbleiben der erwarteten Wirksamkeit. Aber nicht nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitswesen, sondern auch Patientinnen und Patienten und deren Angehörige können vermutete Nebenwirkungen melden. Meldungen sind elektronisch oder schriftlich an das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG), Traisengasse 5, 1200 Wien zu übermitteln.

Das BASG arbeitet dabei mit den entsprechenden Behörden der anderen EU-Mitgliedstaaten sowie mit der Europäischen Arzneimittel Agentur (EMA) zusammen. Alle (vermuteten) Nebenwirkungen werden europaweit in einer Europäischen Datenbank erfasst.

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Es ist noch nicht bekannt, ob die Impfung eine Infektion oder nur Krankheiten beziehungsweise Symptome des Coronavirus verhindert:

  • Krankheit bedeutet, dass Menschen Krankheitssymptome haben.
  • Infektion bedeutet, dass ein Virus die Zellen einer Person infiziert und sich vermehren kann. Die Person kann Symptome aufweisen oder ansteckend sein oder auch nicht.

Jede Ärztin und jeder Arzt in Österreich, auch pensioniert und unabhängig von dessen Spezialgebiet, ist dazu berechtigt, die Impfung zu verabreichen. Auch Medizinstudentinnen und -studenten ist dies in einem strukturierten Setting unter ärztlicher Anleitung und Aufsicht ebenfalls erlaubt. Zusätzlich dürfen auch diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger sowie Rettungssanitäterinnen und -sanitäter nach einer schriftlichen ärztlichen Anordnung Covid-19 Impfungen verabreichen.

Solange die Bundesregierung das Tragen von Masken und die Einhaltung von 2-Meter-Abstand verordnet, müssen diese Maßnahmen trotz einer Impfung eingehalten werden.

Viren mutieren im Normalfall. Eine Mutation liegt vor, wenn sich das genetische Material im Virus ändert. Mutationen treten bei verschiedenen Viren unterschiedlich häufig auf.

Mutationen haben nicht unbedingt Einfluss darauf, wie gut ein Impfstoff gegen ein Virus wirkt. Die wissenschaftliche Gemeinschaft und die Aufsichtsbehörden überwachen genau, wie SARS-CoV-2 (= das Virus, das Covid-19 verursacht hat) sich entwickelt.

Viele Impfstoffe gegen einige Viruserkrankungen bleiben viele Jahre nach ihrer Entwicklung wirksam und bieten dauerhaften Schutz, zum Beispiel Impfstoffe gegen Masern und Röteln. Impfstoffe gegen andere Viruserkrankungen wie beispielsweise Influenza (Grippe) müssen dagegen jedes Jahr angepasst werden, um wirksam zu bleiben. Dies liegt daran, dass das Grippevirus häufig und weitgehend mutiert und mit jeder Grippesaison neue Varianten auftreten.

Bei der Impfstoffentwicklung muss zunächst das Virus genau untersucht werden. In der sogenannten präklinischen Phase wird festgelegt, welche Bestandteile des Virus und welche Zusatzstoffe im Impfstoff berücksichtigt werden. Der Impfstoff wird zunächst an Tieren erprobt. Anschließend wird er in einem dreistufigen Verfahren an Freiwilligen getestet.

Verlaufen diese Prüfungen erfolgreich, kann ein Zulassungsverfahren beginnen. Ist dieses erfolgreich abgeschlossen, kann der Impfstoff eingesetzt werden.

Alle Impfstoffkandidaten basieren auf dem Grundprinzip, unserem Immunsystem Teile (Antigene) des neuartigen Coronavirus zu präsentieren, so dass der Körper eine Immunität gegenüber dem Erreger aufbauen kann. Die unterschiedlichen Kandidaten nutzen verschiedene Ansätze. Dabei gibt es 3 Hauptentwicklungslinien:

  • RNA/DNA-Impfstoffe: Diese Impfstoffe enthalten Teile der Erbinformation des Virus in Form von RNA beziehungsweise DNA, die den Bauplan für ein oder mehrere Virusproteine bereitstellen. Nach der Impfung wird die RNA oder DNA von einigen wenigen menschlichen Körperzellen aufgenommen. Die Körperzellen nutzen die RNA beziehungsweise die DNA als Vorlage, um das oder die Virusproteine selbst zu produzieren. Da aber nur ein Bestandteil des Virus gebildet wird, ist ausgeschlossen, dass auf diesem Weg komplette vermehrungsfähige Viren entstehen können. Die neu gebildeten, ungefährlichen Virusproteine werden als Antigene bezeichnet, denn sie aktivieren das Immunsystem und erzeugen so die schützende Immunantwort.
  • Vektor-Impfstoffe: Ein abgeschwächtes Virus dient als Transportmittel (Vektor) für einen ungefährlichen Teil der Erbinformation von SARS-CoV-2 in wenige Körperzellen. Vektor-Impfstoffe enthalten den Bauplan für ein oder mehrere Antigene. Ein bekannter Vektor-Impfstoff ist beispielsweise der Ebola-Impfstoff Ervebo, der im November 2019 die europäische Zulassung durch die Europäische Kommission erhielt.
  • Totimpfstoffe mit Virusproteinen: Bei dieser Methode wird die Erbinformation mit dem Bauplan für ein Virusprotein in Bakterien, Hefe oder in Säugerzellen eingebracht, die dann das Virusprotein produzieren. Nach der Reinigung wird das Virusprotein als Antigen im Impfstoff verwendet

Wohin kann ich mich wenden, wenn ich weitere Fragen zur Covid-19-Impfung habe?

Interessierte Personen können ihre Fragen zur Wirksamkeit und Sicherheit der Impfstoffe telefonisch bei der Infoline Coronavirus unter der Telefonnummer 0800 555 621, 7 Tage in der Woche, von 0 bis 24 Uhr, stellen.

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