Corona-Familienhärtefonds

Es ist uns ein Anliegen Familien, die durch die Corona-Krise unverschuldet in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, bestmöglich in dieser schweren Zeit zu unterstützen. Daher stellt das Bundeskanzleramt 150 Millionen Euro für den Corona-Familienhärtefonds zur Verfügung.

Seit 15. April 2020 kann eine Unterstützung aus dem Corona-Familienhärtefonds beantragt werden.

Neue Richtlinien ab 1. Jänner 2021

Mit 1. Jänner 2021 treten neue Richtlinien für den Corona-Familienhärtefonds in Kraft. Folgendes ist dabei neu:

  • Erweiterung des Personenkreises: Da nun alle natürlichen Personen im Sinne des § 1 Absatz 1 Härtefallfondsgesetz erfasst sind, steht die Antragstellung nun auch Bewirtschafterinnen und Bewirtschaftern land- und forstwirtschaftlicher Betriebe offen.
  • Jede SEPA-Kontoverbindung möglich: Künftig kann jede SEPA-Kontoverbindung für die Überweisung der Zuwendung angegeben werden.
  • Stichtagzeitraum für Familienbeihilfe-Bezug ausgedehnt: Bisher war erforderlich, dass zum Stichtag 28. Februar 2020 Familienbeihilfe für mindestens ein im Haushalt lebendes Kind bezogen wurde. Der Stichtagzeitraum wurde nun so ausgeweitet, dass eine Zuwendung auch dann möglich ist, wenn zwar zum Stichtag 28. Februar 2020 noch keine Familienbeihilfe bezogen wurde, aber spätestens zum Zeitpunkt der Antragstellung.
  • Keine Bankkarte mehr erforderlich: Künftig muss keine Kopie der Bankkarte mehr mitgeschickt werden.

Die Antragstellung ist bis 31. März 2021 über das Online-Formular möglich.

Antragstellung:

Die Antragstellung ist mit dem Online-Formular möglich. 

Voraussetzungen:

  1. Grundvoraussetzung ist, dass die Familie ihren Hauptwohnsitz in Österreich hat und dass zum Stichtag 28. Februar 2020 oder spätestens zum Zeitpunkt der Antragstellung für mindestens ein im Familienverband lebendes Kind Familienbeihilfe bezogen wurde.
  2. Für unselbstständig Erwerbstätige:
    Mindestens ein im gemeinsamen Haushalt lebender Elternteil, der am 28. Februar 2020 beschäftigt war, hat aufgrund der Corona-Krise seinen Arbeitsplatz verloren oder wurde in Corona-Kurzarbeit gemeldet.
  3. Für selbstständig Erwerbstätige und Betreibende einer Land- und Forstwirtschaft:
    Mindestens ein im gemeinsamen Haushalt lebender Elternteil ist aufgrund der Corona-Krise in eine finanzielle Notsituation geraten und zählt zum förderfähigen Kreis natürlicher Personen aus dem Härtefallfonds.
  4. Das aktuelle Nettoeinkommen der Familie darf eine bestimmte Grenze gestaffelt nach Haushaltsgröße nicht überschreiten.

Folgende Beilagen sind im Online-Antrag hochzuladen:

  • Bei unselbstständig Erwerbstätigen: Einkommensbeleg per 28. Februar 2020 und entweder ein Beleg der AMS-Leistung oder eine Kopie der Sozialpartnervereinbarung (oder eine Bestätigung des Dienstgebers über die Kurzarbeit/ Kurzarbeitsvereinbarung mit dem Dienstgeber)
  • Bei selbstständig Erwerbstätigen und Betreibenden einer Land- und Forstwirtschaft: Einkommensteuerbescheid 2017 oder aktueller bzw. bei land- und forstwirtschaftlichen Betrieben der Einheitswertbescheid sowie die Förderzusage des Härtefallfonds der WKÖ beziehungsweise bei land- und forstwirtschaftlichen Betrieben die Förderzusagen des Härtefallfonds der AMA (Agrarmarkt Austria) bis zu 3 Monate
  • Einkommensbelege für den jeweils anderen im Haushalt lebenden Elternteil:
    • bei Arbeitslosigkeit/Kurzarbeit nach 28. Februar 2020: Einkommensbeleg per 28. Februar 2020 (= Lohn-/Gehaltszettel Februar) und Beleg der AMS-Leistung beziehungsweise Nachweis über die Kurzarbeit
    • bei Erwerbstätigkeit: Einkommensbeleg (= Lohn-/Gehaltszettel) von März 2020 oder aktueller beziehungsweise bei Selbstständigen Einkommensteuerbescheid 2017 oder aktueller beziehungsweise bei land- und forstwirtschaftlichen Betrieben der Einheitswertbescheid
    • bei Empfang erwerbsbedingter Transfers (Arbeitslosengeld, Notstandshilfe, Alterspension, Wochengeld bei Mutterschutz, Pflegekarenzgeld, Bildungskarenzgeld, Krankengeld): Beleg darüber von März 2020 oder aktueller

Haben sich Umstände geändert, sodass Sie nach erfolgter Ablehnung Ihres Antrags nun die Voraussetzungen für eine Zuwendung erfüllen?

Seit 2. November 2020 besteht die Möglichkeit einen Neuantrag über das Online-Formular zu stellen.

Beispiele:

  • Sie haben nachträglich zum Stichtag 28. Februar 2020 Familienbeihilfe bezogen (Vorlage des Finanzamt-Schreibens).
  • Sie sind der Ansicht, dass Ihr aktuelles Nettofamilieneinkommen nun unter der Einkommensgrenze liegt, da sich Ihr Nettofamilieneinkommen gegenüber dem Einkommen zur Erstantragstellung weiter reduziert hat.
  • Sie haben Ihren Hauptwohnsitz nun in Österreich.
  • Ihre Familienkonstellation hat sich geändert.

Dokumente

Kontakt

Familienservice
Telefon: 0800-240-262 (gebührenfrei von Montag bis Freitag zwischen 9 und 16 Uhr)

Fragen und Antworten: Corona-Familienhärtefonds

Seit 15. April 2020 können Familien, die aufgrund der Corona-Krise in eine finanzielle Notsituation geraten sind, eine Unterstützung aus dem Corona-Familienhärtefonds beantragen.

Erforderlich ist, dass die Familie ihren Hauptwohnsitz in Österreich hat, dass zum Stichtag 28. Februar 2020, spätestens jedoch zum Zeitpunkt der Antragstellung, für mindestens ein im Familienverband lebendes Kind Familienbeihilfe bezogen wurde und dass es infolge der Corona-Krise zu einer Reduktion des Familieneinkommens im Vergleich zum Stand per 28. Februar 2020 gekommen ist. Das aktuelle Einkommen der Familie darf eine bestimmte Grenze, gestaffelt nach Haushaltsgröße, nicht überschreiten.

Wenn mindestens ein im gemeinsamen Haushalt mit dem Kind lebender Elternteil, der am 28. Februar 2020 beschäftigt war, aufgrund der Corona-Krise seinen Arbeitsplatz verloren hat, kann eine Unterstützung aus dem Corona-Familienhärtefonds beantragt werden. Hierfür muss – neben den anderen erforderlichen Unterlagen – der Einkommensbeleg per 28. Februar 2020 und ein Beleg über die derzeitige AMS-Leistung hochgeladen werden.

Wenn mindestens ein im gemeinsamen Haushalt mit dem Kind lebender Elternteil, der am 28. Februar 2020 beschäftigt war, aufgrund der Corona-Krise in Corona-Kurzarbeit gemeldet wurde, kann eine Unterstützung aus dem Corona-Familienhärtefonds beantragt werden. Hierfür muss – neben den anderen erforderlichen Unterlagen – der Einkommensbeleg per 28. Februar 2020 und eine Kopie der Sozialpartnervereinbarung (oder eine Bestätigung des Dienstgebers über die Kurzarbeit/eine Kurzarbeitsvereinbarung mit dem Dienstgeber) hochgeladen werden.

Wenn mindestens ein im gemeinsamen Haushalt mit dem Kind lebender Elternteil aufgrund der Corona-Krise in eine finanzielle Notsituation geraten ist und dieser zum förderfähigen Kreis natürlicher Personen aus dem Härtefallfonds zählt, kann eine Unterstützung aus dem Corona-Familienhärtefonds beantragt werden. Hierfür muss – neben den anderen erforderlichen Unterlagen – der Einkommensteuerbescheid 2017 oder aktueller und ein Nachweis darüber, dass der Antragsteller beziehungsweise die Antragstellerin zum förderfähigen Kreis natürlicher Personen aus dem Härtefallfonds zählt sowie eine Bestätigung der Höhe der Zuwendung vorgelegt werden.

Als Bestätigung gilt die Förderzusage, die Sie von der Wirtschaftskammer nach Einreichung und positiver Genehmigung übermittelt bekommen.

Für die Antragstellung ab 1. Jänner 2021 gilt: Wenn mindestens ein im gemeinsamen Haushalt mit dem Kind lebender Elternteil aufgrund der Corona-Krise in eine finanzielle Notsituation geraten ist und dieser zum förderfähigen Kreis natürlicher Personen aus dem Härtefallfonds zählt, kann eine Unterstützung aus dem Corona-Familienhärtefonds beantragt werden. Hierfür muss – neben den anderen erforderlichen Unterlagen – der aktuelle Einheitswertbescheid und die Förderentscheidung der Agrarmarkt Austria über das Förderungsansuchen im Härtefallfonds für Einkommensausfälle bei land- und forstwirtschaftlichen Betrieben sowie Privatzimmervermietungen angeschlossen werden. Diese ist unter Bekanntgabe der Auszahlungsphasen vorzulegen; sollten Sie mehrere Zusagen erhalten haben, übermitteln Sie diese bitte alle.

Für die Antragstellung ab 1. Jänner 2021:

Der Antrag erfolgt im Online-Antragsformular und muss folgendes enthalten:

  • Ausweisdokument: Kopie (Foto) Ihres Lichtbildausweises
  • Bei unselbstständig Erwerbstätigen: Einkommensbeleg per 28. Februar 2020 und entweder ein Beleg der AMS-Leistung oder eine Kopie der Sozialpartnervereinbarung (oder eine Bestätigung des Dienstgebers über die Kurzarbeit/ Kurzarbeitsvereinbarung mit dem Dienstgeber)
  • Bei selbstständig Erwerbstätigen: Einkommensteuerbescheid 2017 oder aktueller beziehungsweise bei land- und forstwirtschaftlichen Betrieben oder Privatzimmervermietungen der Einheitswertbescheid sowie die Förderzusage des Härtefallfonds der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) beziehungsweise bei land- und forstwirtschaftlichen Betrieben oder Privatzimmervermietungen die Förderzusagen des Härtefallfonds der AMA (Agrarmarkt Austria) bis zu 3 Monate
  • Einkommensbelege für den jeweils anderen im Haushalt lebenden Elternteil:
    • bei Arbeitslosigkeit/Kurzarbeit nach dem 28. Februar 2020: Einkommensbeleg per 28. Februar 2020 (= Lohn/-Gehaltszettel Februar) und Beleg der AMS-Leistung beziehungsweise Nachweis über die Kurzarbeit
    • bei Erwerbstätigkeit: Einkommensbeleg (= Lohn-/Gehaltszettel) von März 2020 oder aktueller 

Ja, Anträge können mit den erforderlichen Unterlagen auch per Post an folgende Adresse übermittelt werden:

Bundeskanzleramt – Sektion Familie und Jugend
Abteilung VII/4
Untere Donaustraße 13-15
1020 Wien

Bitte verwenden Sie hierfür das Antragsformular, das Sie hier herunterladen können: Antragsformular (PDF, 187 KB)

Erforderliche Unterlagen für die Antragstellung ab 1. Jänner 2021:

  • Antragsformular: Bitte unterschreiben Sie das Antragsformular. Statt der Unterschrift können Sie uns auch eine Kopie (Foto) Ihres Lichtbildausweises übermitteln.
  • Bei unselbstständig Erwerbstätigen: Einkommensbeleg per 28. Februar 2020 und entweder ein Beleg der AMS-Leistung oder eine Kopie der Sozialpartnervereinbarung (oder eine Bestätigung des Dienstgebers über die Kurzarbeit/Kurzarbeitsvereinbarung mit dem Dienstgeber)
  • Bei selbstständig Erwerbstätigen: Einkommensteuerbescheid 2017 oder aktueller beziehungsweise bei land- und forstwirtschaftlichen Betrieben oder Privatzimmervermietungen der Einheitswertbescheid sowie die Förderzusage des Härtefallfonds der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) beziehungsweise bei land- und forstwirtschaftlichen Betrieben oder Privatzimmervermietungen die Förderzusagen des Härtefallfonds der AMA (Agrarmarkt Austria) bis zu 3 Monate
  • Einkommensbelege für den jeweils anderen im Haushalt lebenden Elternteil:
    • bei Arbeitslosigkeit/Kurzarbeit nach 28. Februar 2020: Einkommensbeleg per 28. Februar 2020 (= Lohn-/Gehaltszettel Februar) und Beleg der AMS-Leistung beziehungsweise Nachweis über die Kurzarbeit
    • bei Erwerbstätigkeit: Einkommensbeleg (= Lohn-/Gehaltszettel) von März 2020 oder aktueller beziehungsweise bei Selbstständigen Einkommensteuerbescheid 2017 oder aktueller beziehungsweise bei landwirtschaftlichen Betrieben und Privatzimmervermietungen der Einheitswertbescheid
    • bei Empfang erwerbsbedingter Transfers (Arbeitslosengeld, Notstandshilfe, Alterspension, Wochengeld bei Mutterschutz, Pflegekarenzgeld, Bildungskarenzgeld, Krankengeld): Beleg darüber von März 2020 oder aktueller

Ja. Grundvoraussetzung für eine Unterstützung ist, dass für mindestens ein im Haushalt lebendes Kind Familienbeihilfe bezogen wird. Als Stichtag gilt der 28. Februar 2020 oder spätestes der Zeitpunkt der Antragstellung.

Senden Sie den Antrag bitte erst ab, wenn Sie alle Unterlagen verfügbar haben.

Eine Unterstützung kann bei Auftreten von finanziellen Schwierigkeiten im direkten Zusammenhang mit der Corona-Krise beantragt werden. Gemäß den mit 1. Jänner 2021 in Kraft getretenen Richtlinien ist die Antragstellung bis 31. März 2021 möglich.

Nein. Pro Familie kann nur ein gemeinsamer Antrag gestellt werden, der jedoch für beide Elternteile die Belege zum Einkommensverlust beinhaltet. Für den zweiten Elternteil laden Sie bitte nachstehende Unterlagen hoch.

Für die Antragstellung ab 1. Jänner 2021:

  • bei Arbeitslosigkeit/Kurzarbeit nach 28. Februar 2020: Einkommensbeleg per 28. Februar 2020 (= Lohn-/Gehaltszettel Februar) und Beleg der AMS-Leistung beziehungsweise Nachweis über die Kurzarbeit
  • bei Erwerbstätigkeit: Einkommensbeleg (= Lohn-/Gehaltszettel) von März 2020 oder aktueller beziehungsweise bei Selbstständigen Einkommensteuerbescheid 2017 oder aktueller beziehungsweise bei landwirtschaftlichen Betrieben und Privatzimmervermietungen der Einheitswertbescheid
  • bei Empfang erwerbsbedingter Transfers (Arbeitslosengeld, Notstandshilfe, Alterspension, Wochengeld bei Mutterschutz, Pflegekarenzgeld, Bildungskarenzgeld, Krankengeld): Beleg darüber von März 2020 oder aktueller

Nein. Pro Familie kann nur ein gemeinsamer Antrag gestellt werden, der jedoch für beide Elternteile die Belege zum Einkommensverlust beinhaltet. Für den zweiten Elternteil laden Sie bitte nachstehende Unterlagen hoch.

Für die Antragstellung ab 1. Jänner 2021:

  • bei Arbeitslosigkeit/Kurzarbeit nach 28. Februar 2020: Einkommensbeleg per 28. Februar 2020 (= Lohn-/Gehaltszettel Februar) und Beleg der AMS-Leistung beziehungsweise Nachweis über die Kurzarbeit
  • bei Erwerbstätigkeit: Einkommensbeleg (= Lohn-/Gehaltszettel) von März 2020 oder aktueller beziehungsweise bei Selbstständigen Einkommensteuerbescheid 2017 oder aktueller beziehungsweise bei landwirtschaftlichen Betrieben und Privatzimmervermietungen der Einheitswertbescheid
  • bei Empfang erwerbsbedingter Transfers (Arbeitslosengeld, Notstandshilfe, Alterspension, Wochengeld bei Mutterschutz, Pflegekarenzgeld, Bildungskarenzgeld, Krankengeld): Beleg darüber von März 2020 oder aktueller

Ja, bitte laden Sie auch Einkommensbelege für den zweiten Elternteil hoch, dessen Einkommen nicht infolge der Corona-Krise reduziert wurde.

Für die Antragstellung ab 1. Jänner 2021:

  • bei Arbeitslosigkeit/Kurzarbeit nach 28. Februar 2020: Einkommensbeleg per 28. Februar 2020 (= Lohn-/Gehaltszettel Februar) und Beleg der AMS-Leistung beziehungsweise Nachweis über die Kurzarbeit
  • bei Erwerbstätigkeit: Einkommensbeleg (= Lohn-/Gehaltszettel) von März 2020 oder aktueller beziehungsweise bei Selbstständigen Einkommensteuerbescheid 2017 oder aktueller beziehungsweise bei landwirtschaftlichen Betrieben und Privatzimmervermietungen der Einheitswertbescheid
  • bei Empfang erwerbsbedingter Transfers (Arbeitslosengeld, Notstandshilfe, Alterspension, Wochengeld bei Mutterschutz, Pflegekarenzgeld, Bildungskarenzgeld, Krankengeld): Beleg darüber von März 2020 oder aktueller

Alle im Haushalt lebenden Kinder werden bei der Zuwendungsberechnung entsprechend den Faktoren im Berechnungsschema in den Richtlinien einbezogen.

Für die Antragstellung ab 1. Jänner 2021 gilt: Gemäß den mit 1. Jänner 2021 in Kraft tretenden Richtlinien kann bei Antragstellung ab 1. Jänner 2021 jede SEPA-Kontoverbindung angegeben werden. Es ist zudem keine Kopie der Bankkarte erforderlich.

Bei der Berechnung der Unterstützung aus dem Corona-Familienhärtefonds werden nur die Einkommen der Elternteile im gemeinsamen Haushalt berücksichtigt. Zum Einkommen der Eltern zählen solche aus Erwerbstätigkeit sowie Transferzahlungen aufgrund früherer Erwerbstätigkeit (Arbeitslosengeld, Alterspension, Wochengeld bei Mutterschutz, Pflegekarenzgeld, Bildungskarenzgeld, Krankengeld).

Nein, die Familienbeihilfe wird bei der Berechnung der Unterstützung aus dem Corona-Familienhärtefonds nicht in das Einkommen miteingerechnet.

Nein, Kinderbetreuungsgeld wird bei der Berechnung der Unterstützung aus dem Corona-Familienhärtefonds nicht in das Einkommen miteingerechnet.

Nein, auch das einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeld wird bei der Berechnung der Unterstützung aus dem Corona-Familienhärtefonds nicht in das Einkommen miteingerechnet.

Nein, Alimente (Unterhaltszahlungen) werden bei der Berechnung der Unterstützung aus dem Corona-Familienhärtefonds nicht in das Einkommen miteingerechnet. Zum Einkommen der Eltern zählen solche aus Erwerbstätigkeit sowie Transferzahlungen aufgrund früherer Erwerbstätigkeit (Arbeitslosengeld, Alterspension, Wochengeld bei Mutterschutz, Pflegekarenzgeld, Bildungskarenzgeld, Krankengeld).

Nein, Unterstützungen aus dem Härtefallfonds werden bei der Berechnung der Unterstützung aus dem Corona-Familienhärtefonds nicht in das Einkommen miteingerechnet.

Nein, diese werden bei der Berechnung der Unterstützung aus dem Corona-Familienhärtefonds nicht in das Einkommen miteingerechnet.

Für die Berechnung des Corona-Familienhärtefonds sind 3 Parameter entscheidend: die Familienkonstellation (Familienfaktor), die Einkommensobergrenze und der Einkommensverlust.

Die Zuwendung wird für die Dauer der Einkommensminderung infolge der Corona-Krise, höchstens jedoch für 3 Monate gewährt, sofern der Gesamtbetrag 50 Euro übersteigt. Das vorherige Einkommen darf nicht überschritten werden.

1. Der Familienfaktor wird aus der Zusammensetzung der im gemeinsamen Haushalt lebenden Familie gebildet: Faktor 1 für die Antragstellerin oder den Antragsteller, Faktor 0,6 für den zweiten Elternteil, 0,4 für alle Kinder unter 10 Jahren, Faktor 0,6 für alle Kinder zwischen 10 und 15 Jahren, Faktor 0,8 für alle Kinder über 15. Dieser Familienfaktor wird mit 300 multipliziert und ergibt die maximale Zuwendung pro Monat für die jeweilige Familie, höchstens jedoch 1.200 Euro pro Monat.

2. Einkommensobergrenze: Zuwendungen werden nicht gewährt, wenn die Einkommensgrenze nach Familiengröße überschritten wird. Die Einkommensgrenzen (Beträge netto) sind wie folgt:

  • Einelternhaushalt + 1 Kind: 1.600,00 Euro
  • Einelternhaushalt + 2 Kinder: 2.000,00 Euro
  • Einelternhaushalt + mehr Kinder: 2.800,00 Euro
  • Paar + 1 Kind: 2.400,00 Euro
  • Paar + 2 Kinder: 2.800,00 Euro
  • Paar + mehr Kinder: 3.600,00 Euro

3. Der Einkommensverlust wird bei Unselbstständigen anhand des Einkommensbelegs per 28. Februar 2020 und des Belegs der AMS-Leistung beziehungsweise der Kurzarbeitsvereinbarung berechnet.

Berechnung bei Selbstständigen

Anders als bei Unselbstständigen kann bei Selbstständigen der tatsächliche Einkommensverlust erst viel später (im Nachhinein aufgrund des Einkommenssteuerbescheides) berechnet werden. Da es jedoch das vorrangige Ziel des Familienhärteausgleichs ist, eine möglichst zeitnahe finanzielle Unterstützung in der Krisensituation sicherzustellen, wird bei Selbstständigen, bei denen der konkrete Einkommensverlust noch nicht feststeht, – abhängig von der konkreten Familienkonstellation des Antragstellers – eine pauschale Berechnung angewendet. Sobald ein konkreter Einkommensverlust mittels Einkommensteuerbescheid 2020 nachgewiesen werden kann, der eine höhere Zuwendung aus dem Corona-Familienhärtefonds zur Folge gehabt hätte, kann die Differenz zur vorerst gewährten Zuwendung geltend gemacht werden.

Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, wird eine einmalige Zuwendung für den Zeitraum der Einkommensreduktion aufgrund der Corona-Krise – höchstens jedoch für 3 Monate – gewährt.

Eine Zuwendung aus dem Corona-Familienhärtefonds kann gewährt werden, wenn nachstehende Einkommensgrenzen nach Familiengröße nicht überschritten werden. Hierfür wird das aktuelle Netto-Familieneinkommen (das durch die Corona-Krise verminderte Einkommen) herangezogen:

  • Haushalt mit einem Elternteil + 1 Kind: 1.600,00 Euro
  • Haushalt mit einem Elternteil + 2 Kinder: 2.000,00 Euro
  • Haushalt mit einem Elternteil + 3 und mehr Kinder: 2.800,00 Euro
  • Haushalt mit Elternpaar + 1 Kind: 2.400,00 Euro
  • Haushalt mit Elternpaar + 2 Kinder: 2.800,00 Euro
  • Haushalt mit Elternpaar + 3 oder mehr Kinder: 3.600,00 Euro

Stichtag für eine Unterstützung aus dem Corona-Familienhärtefonds ist der 28. Februar 2020. Das bedeutet, dass mindestens ein Elternteil bis 28. Februar 2020 beschäftigt sein musste, um eine Unterstützung zu erhalten. Der Corona-Familienhärtefonds ist ausschließlich als Unterstützung zur Bewältigung der finanziellen Schwierigkeiten, die in direktem Zusammenhang mit der Corona-Krise entstanden sind, gedacht.

Wenn aber der andere im gemeinsamen Haushalt lebende Elternteil eine Einkommensreduktion aufgrund der Corona-Krise erlitten hat, ist eine Unterstützung aus dem Corona-Familienhärtefonds möglich.

Nur der Elternteil, der im gemeinsamen Haushalt mit dem Kind lebt, für das Familienbeihilfe bezogen wird und der aufgrund der Corona-Krise eine Einkommensreduktion erlitten hat, kann eine Unterstützung aus dem Corona-Familienhärtefonds erhalten.

Nein. Geringfügig Beschäftigte sind nicht arbeitslosenversichert und können nicht in Kurzarbeit gehen. Voraussetzung für eine Unterstützung aus dem Corona-Familienhärtefonds ist bei unselbstständig Beschäftigten jedoch, dass sie in Folge der Corona-Krise entweder arbeitslos im Sinne des § 12 AlVG (Arbeitslosenversicherungsgesetz) sind oder in Corona-Kurzarbeit gemeldet wurden.

Ab 1. Jänner 2021 gilt: Wenn aber der andere im gemeinsamen Haushalt lebende Elternteil eine Einkommensreduktion aufgrund der Corona-Krise erlitten hat (durch Arbeitslosigkeit gemäß § 12 AlVG, Corona-Kurzarbeit, als Selbstständiger oder Selbstständige Bezug einer Förderung aus dem Härtefallfonds der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) oder Land-/Forstwirt beziehungsweise -wirtin beziehungsweise Privatzimmervermieter/in Bezug einer Förderung aus dem Härtefallfonds der Agrarmarkt Austria (AMA)), ist eine Unterstützung aus dem Corona-Familienhärtefonds möglich.

Nein. Es fehlt das Erfordernis der Einkommensreduktion in Folge der Corona-Krise. Der Corona-Familienhärtefonds ist ausschließlich als Unterstützung zur Bewältigung der finanziellen Schwierigkeiten gedacht, die in direktem Zusammenhang mit der Corona-Krise entstanden sind.

Nein. Wenn die Voraussetzungen (insbesondere der Bezug von Familienbeihilfe) nicht erfüllt sind, erfolgt eine diesbezügliche Mitteilung. Eine Weiterleitung an den Familienhärteausgleich ist aufgrund der unterschiedlichen Antragserfordernisse nicht möglich.

Eine finanzielle Unterstützung (Überbrückungshilfe, keine laufenden Geldzuwendungen zum Lebensunterhalt) aus dem regulären Familienhärteausgleich kann zur Beseitigung oder Milderung einer Notsituation gewährt werden, wenn:

  • eine unverschuldete finanzielle Notsituation vorliegt, die durch ein besonderes Ereignis (Krankheit, Behinderung, Todesfall...) ausgelöst wurde
  • Familienbeihilfe bezogen wird
  • österreichische Staatsbürgerschaft gegeben ist (Zuwendungen sind auch an EU-Bürgerinnen und EU-Bürger, Flüchtlinge, Staatenlose und Drittstaatsangehörige möglich)
  • alle anderen Möglichkeiten nicht ausreichen (Unterhaltsanspruch, Sozialhilfe, Wohnbeihilfe etc.)

Das Antragsformular und weitere Informationen finden Sie in der Themenseite Familienhärteausgleich.

Für eine möglichst rasche Abwicklung Ihres Ansuchens wird empfohlen, das dafür vorgesehene Antragsformular für Familienhärteausgleich auszudrucken, auszufüllen, zu unterfertigen und mit den erforderlichen Unterlagen einzusenden.

Bitte verwenden Sie das für den Familienhärteausgleich vorgesehene Antragsformular und nicht das Antragsformular für den Corona-Familienhärtefonds.

Wir sind bemüht, Ihren Antrag so rasch wie möglich zu bearbeiten. Vielen Dank für Ihre Geduld!

Ja. Wir werden Sie selbstverständlich ehestmöglich benachrichtigen, welche Unterlagen für die Bearbeitung fehlen und Sie um Nachreichen dieser Unterlagen bitten.

Ja. Sollten die Voraussetzungen für eine Zuwendung aus dem Corona-Familienhärtefonds nicht erfüllt sein, werden wir Sie selbstverständlich ehestmöglich darüber benachrichtigen.

Ja. Wird ihr Antrag genehmigt, werden wir Sie selbstverständlich ehestmöglich über die Höhe der Zuwendung informieren.

Letzte Aktualisierung: 1. Februar 2021