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Hauskapelle

Der Altar der Kapelle © BKA/Manuel Gutleb

Das Bundeskanzleramt verfügt sogar über eine eigene Hauskapelle. Was heute eher außergewöhnlich erscheint, war im 18. Jahrhundert bei Profanbauten häufig anzutreffen. Der Altar ist dem Hl. Johannes Nepomuk, dem Schutzpatron des Beichtgeheimnisses, gewidmet.

Schon 1818 ließ Clemens Wenzel Fürst Metternich (1773–1859) in der Kapelle eine Zwischendecke einziehen. Der so neu geschaffene Raum könnte als Bibliothek gedient haben. Der Altar musste einer niedrigeren Variante weichen, die auch heute noch zu sehen ist. Der ursprüngliche Altar wurde von Metternich an die Pfarrkirche Gerasdorf bei Wien verschenkt. Er gilt heute als verschollen.

Jedes Jahr findet am 2. November in der Kapelle eine Gedenkmesse für die verstorbenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses statt.

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