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Jahresprogrammförderung für Konzertveranstalter und Musiktheater

Z: Förderung von österreichischen Konzertveranstaltern, die auf eine mehrjährige kontinuierliche Tätigkeit verweisen können

D: Teilfinanzierung des künstlerischen Programms

V: Musikbeirat

E: Förderungsantrag (PDF, 649 KB) mit folgenden Beilagen:

  • Antragsformular mit den Unterschriften der gemäß Vereinsregisterauszug zeichnungsbefugten Personen sowie Beilagen laut Seite 3 des Förderantragsformulars
  • Angaben zur Rechtsperson: zum Beispiel Vereinsregisterauszug in der aktuellen Fassung, Vereinsstatuten
  • detaillierte Beschreibung des künstlerischen Jahresprogramms (Werktitel, Komponistinnen/Komponisten)
  • Konzertdaten (Veranstaltungsorte, Anzahl der Konzerte)
  • Bei Musiktheaterproduktionen: Angaben zu den Werken, zur szenischen Umsetzung, Regiekonzept, Stücktext oder zumindest Beschreibung der Szenenabfolge
  • Angaben zu den Kunstschaffenden (mittels Biographien mit Angaben zur professionellen Ausbildung und aktuellen Tätigkeit)
  • Aufstellung aller vorgesehenen Ausgaben und Einnahmen (Eigenmittel, Mitgliedsbeiträge, Sponsorenbeiträgen, Subventionen und dergleichen) mittels Formular II/2 Einnahmen-Ausgaben-Rechnung (XLS, 94 KB)
  • Konto- und Bargeldstand, Verbindlichkeiten und Forderungen zum letzten 1. Jänner mittels Jahresabschluss
  • Kopie der Finanzierungszusagen der regionalen Gebietskörperschaften (Land und Gemeinde), kann eventuell nachgereicht werden
  • Förderungen der öffentlichen Hand in den letzten 5 Jahren (Förderstelle, Zweck, Höhe)
  • Angaben für statistische Zwecke mittels Formular II/2 Programm- und Auslastungsstatistik (XLS, 55 KB)

K: Formale Kriterien

  • Einreichberechtigt sind Vereine und Institutionen mit Sitz in Österreich sowie Musikschaffende, die die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen oder einen Wohnsitz in Österreich haben.
  • Der Bund fördert grundsätzlich nur subsidiär zu den Leistungen der regionalen Gebietskörperschaften, wobei sich die Bemessung der Bundesleistung an den Förderungen der regionalen Gebietskörperschaften orientiert.
  • Nicht gefördert werden rein kommerziell geprägte Programme (zum Beispiel Musical, Kabarett, Revue…), Projekte von Laien und Amateurinnen/Amateuren sowie Vorhaben von Personen, die sich noch in Ausbildung befinden sowie Projekte mit vorrangig soziokulturellen Anliegen (zum Beispiel Benefizveranstaltungen), Wettbewerbe, Meisterkurse, Workshops, Seminare, wissenschaftliche Tätigkeit und Veranstaltungen, in deren Fokus eine einzelne Instrumentengruppe steht.

Kriterien im Rahmen der Beiratsbegutachtung:

Inhaltliche Aspekte

  • hervorragende Qualifikation der ausführenden Kunstschaffenden
  • Programmqualität unter besonderer Berücksichtigung von innovativen, zeitgenössischen und experimentellen Musikformen (insbesondere Werke lebender österreichischer Komponistinnen und Komponisten).
  • Überzeugungswert des Programmkonzepts
  • exemplarischer, innovativer Aufführungswert
  • Gesamtbewertung der bisherigen künstlerischen Konzepte
  • innovative Ansätze zum Erschließen von Publikum (Publikumsinteresse, angemessene Qualität der Öffentlichkeitsarbeit)

Wirtschaftliche Aspekte

  • Die ordnungsgemäße Geschäftsführung sowie die zur Durchführung des Vorhabens erforderlichen fachlichen Fähigkeiten des Antragstellers/der Antragstellerin müssen gewährleistet sein.
  • Angemessenheit und Ausgewogenheit der Kalkulation unter Berücksichtigung der Grundsätze der Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit und Zweckmäßigkeit (Finanzierungsbedarf)
  • ausreichende Finanzierungsvoraussetzungen (zum Beispiel Förderungen anderer Gebietskörperschaften, Sponsoren und dergleichen) und absehbare Gesamtfinanzierbarkeit im nötigen Umfang

Auswertungsargumente im Sinne der Wirkungsorientierung

  • überregionale Auswertbarkeit (gesamtösterreichische, europäische und internationale Relevanz), Folgenutzung für zukünftige Projekte
  • Wirksamkeit und Nachhaltigkeit des künstlerischen Erfolges (Rezeptionswert und Dokumentationsqualität, Vorbildcharakter)
  • Vergleichsbewertung (aktuelle Priorität, Übereinstimmung mit einem gesamtösterreichischen Förderungskonzept)

T: spätestens 31. Oktober für das Folgejahr

S: Musik