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Franz Bergmüller

Mechanisches Fotoobjekt: Objektkasten, Elektronik, verschiedene Materialien, Fotografie, 150x200 cm, 2005
Mechanisches Fotoobjekt: Objektkasten, Elektronik, verschiedene Materialien, Fotografie, 150x200 cm, 2005. Foto: Franz Bergmüller, BMUKK

"Auf der Basis von Fotografien von Menschen, Dingen des Alltags oder auch Landschaften entwickelt Franz Bergmüller Objekte, die mechanisch oder mit selbstentwickelten und –gebauten low-tech Apparaturen vom Betrachter in Bewegung versetzt werden können. Aus den fotografischen Bildern, in denen per se Zeit und Bewegung erstarrt sind, werden Objekte, die wie eine Art Film Tätigkeiten darstellen beziehungsweise Geschichten erzählen und damit sinnlich erlebbar werden. Manche dieser Objekte funktionieren wie Hampelmänner: Durch Ziehen an Fäden kann man Figuren bewegen beziehungsweise ihre Körperhaltung, einzelne Körperteile und/oder ihren Gesichtsausdruck verändern. Alltägliche Handlungen werden ausgeführt, akrobatische Stellungen eingenommen, Stimmungen wechseln, die Gesichter und Körper zeigen Ekel, Überraschung, Freude. Hier geht es um die Auseinandersetzung damit, dass sich Menschen – mehr oder weniger freiwillig – in ihrem Verhalten und eben auch in der Körpersprache gesellschaftlichen Normen, Zwängen und Erwartungen anpassen und von ihnen abhängig sind, zum anderen aber auch fähig sein können, aus traditionellen Erwartungen auszubrechen." (Petra Noll)

Franz Bergmüller, 
* 1966 Hüttau, Mozarteum Salzburg, 1990 Gründung der Künstlergruppe "Josef Böhm", 2008 österreichisches Kulturforum Warschau, 2007 "Rushhour" Galerie Persicope, Salzburg, 2006 "Fotografien auf Anordnung der Executive" Galerie 5020, Salzburg, 2005 Fotoforum Braunau, 2004 Fotogalerie Wien, lebt und arbeitet in Salzburg.