Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu. Erfahren Sie mehr.

Allgemeines zu den Kulturinstitutionen

Für einige österreichische Kulturinstitutionen kommt dem Bund aus historischen beziehungsweise vertraglichen Gründen direkt oder indirekt die Rolle des Eigentümers zu. Diese Bundeskulturinstitutionen agieren in ihrer künstlerischen und organisatorischen Gestaltung eigenständig, erhalten aber zur Aufrechterhaltung ihrer Leistungen für die Öffentlichkeit substantielle Mittel aus dem Bundesbudget. Für das Bundeskanzleramt bedeutet dies in erster Linie die Wahrnehmung der Kontrolle der wirtschaftlichen Gebarung und der Einhaltung der rechtlichen Vorgaben im Interesse der Republik, aber auch die Verantwortung für die Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen.

In den letzten Jahren wurden eine Reihe von Maßnahmen zur Etablierung einer effektiven Public Corporate Governance gesetzt und die entsprechenden Regelwerke der Bundesmuseen und der Österreichischen Nationalbibliothek überarbeitet. Neben neuen Museumsordnungen, einem durch die Bundesregierung im November 2012 beschlossenen Public Corporate Governance Kodex des Bundes, erstmals eingeführten Rahmenzielvereinbarungen und adaptierten Vorhabensberichten konnten mit entsprechend überarbeiteten und neu strukturierten Geschäftsordnungen der Kuratorien klare und transparente Regeln für die Aufsichtsgremien der Bundesmuseen und der Österreichischen Nationalbibliothek geschaffen werden.

Im September 2015 trat eine Novelle des Bundesgesetzes über die Neuorganisation der Bundestheater in Kraft. Damit wurde die Funktion der Bundestheater-Holding als strategische Management-Holding für die Tochtergesellschaften festgelegt, verpflichtende Mehrjahresplanungen und der Abschluss von Ziel- und Leistungsvereinbarungen eingeführt.

Die Bundestheater setzen den Corporate Governance Kodex des Bundes um. Seit 2016 gilt darüber hinaus ein eigener Compliance Kodex des Bundestheaterkonzerns.

Der freie Eintritt für Kinder und Jugendliche in die Bundesmuseen (Initiative "Freier Eintritt bis 19") hat sich sehr gut bewährt und deutlich mehr Besucherinnen und Besucher aller Altersstufen zur Kultur gebracht. Eine Reihe von baulichen Maßnahmen hat die Attraktivität der Kultureinrichtungen für die Besucherinnen und Besucher erhöht und schafft bessere Bedingungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.