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Bundesministerin Juliane Bogner-Strauß: "Österreich zum familienfreundlichsten Land Europas machen"

Vernetzungstreffen für Hochschulen in Graz

"Durch ein gemeinsames Bekenntnis und eine nachhaltig wirksame Zusammenarbeit von familienfreundlichen Hochschulen, Unternehmen, Sozialpartnern, Verwaltung, Gesellschaft und Politik kann Österreich bis zum Jahr 2025 zum familienfreundlichsten Land Europas werden", sagte Bundesministerin Juliane Bogner-Strauß Anfang April bei einem Vernetzungstreffen für Hochschulen zum Thema "Familienpolitik als Faktor in Studium, Forschung und Lehre". Bereits jetzt seien eine Vielzahl an Maßnahmen, Projekten und Programmen vorhanden, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen.

"Vor allem Unternehmen, Hochschulen und Gemeinden haben erkannt, dass es sich bei Familienpolitik um wesentlich mehr als einen Nebenschauplatz handelt", so Bogner-Strauß. Die genannten Institutionen sind Partner von "Unternehmen für Familien", wo es um Bewusstseinswandel für mehr Familienfreundlichkeit durch positive Beispiele sowie deren Nutzen und Vernetzung geht. Ebenso hervorgehoben wurde das Audit "hochschuleundfamilie" als Personalmanagement-Instrument mit dem Ziel, eine familienbewusste Personal- und Studienpolitik nachhaltig umzusetzen. 27 Universitäten und Hochschulen wurden bereits ausgezeichnet.

Abschließend nahm Bundesministerin Bogner-Strauß Bezug darauf, dass Hochschulen im immer härter werdenden internationalen Wettbewerb Anreize schaffen müssen, um die besten Köpfe für sich zu gewinnen: "Im wissenschaftlichen Bereich ist es eine besondere Herausforderung, berufliche Chancen und familiäre Bedürfnisse optimal vereinbaren zu können. Hochschulen übernehmen als Arbeitgeber und Bildungseinrichtung eine wesentliche Schlüsselfunktion, um ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Studierenden eine familienfreundliche Arbeits- und Lernumgebung bieten zu können."