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Bundesministerin Bogner-Strauß besuchte die Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie

Ausbau der Akut-Intervention und von Notunterkünften wichtiges Anliegen

"Die österreichischen Interventionsstellen und Gewaltschutzzentren erfüllen eine unverzichtbare Aufgabe als kostenlose Anlaufstellen für Opfer häuslicher Gewalt, die allen Betroffenen offen stehen und vertrauliche Hilfe anbieten", sagte Bundesministerin Juliane Bogner-Strauß anlässlich ihres Besuchs in der Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie. Daher sei es wichtig, einen österreichweiten Ausbau der Akut-Intervention bei Gewalt gegen Frauen und Kinder zu unterstützen. "Der Ausbau von Notunterkünften sowie eine Evaluierung und Weiterentwicklung der Gewaltschutzzentren und Interventionsstellen sind für mich ganz zentrale Anliegen", so die Ministerin für Frauen, Familien und Jugend. 

Die Wiener Interventionsstelle bietet Information und Beratung für von Gewalt betroffene Frauen an. Sie unterstützt Frauen, die Opfer von familiärer Gewalt oder Stalking wurden, und hilft Betroffenen bei der Durchsetzung ihrer Rechte zum Schutz vor Gewalt. Dazu zählen auch die Unterstützung nach polizeilichen Interventionen und die Begleitung zu Terminen bei der Polizei, bei Gerichten und anderen Behörden. Zudem kann auch psychosoziale und juristische Prozessbegleitung für Frauen und deren Kinder in Anspruch genommen werden. Bei Bedarf ist eine Weitervermittlung an andere Einrichtungen wie Frauenhäuser oder Kinderschutzeinrichtungen möglich. Die Interventionsstelle ermöglicht auch muttersprachliche Beratungen oder die Beiziehung von Dolmetscherinnen. 

"Unser Ziel muss es sein, Frauen Stabilität, Sicherheit und Vertrauen zu geben. Dies gilt auch für zugewanderte geflüchtete Frauen, die unserem Gesellschaftsbild vertrauen müssen. Die Frauen müssen die Möglichkeit haben zu lernen, welche Rechte und Freiheiten sie bei uns haben", so Frauenministerin Bogner-Strauß.

Bilder sind über das Fotoservice des Bundeskanzleramtes kostenfrei abrufbar.