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Bundeskanzler Sebastian Kurz: Beziehung Österreichs und der EU mit Korea stärken

Arbeitsgespräch mit Premierminister der Republik Korea

"Als Bundeskanzler freue ich mich darüber, dass sich der Austausch zwischen Korea und Österreich positiv entwickelt hat. Wir verzeichneten im letzten Jahr bei den österreichischen Exporten ein Plus von über 50 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro. Unsere Direktinvestitionen beliefen sich auf über eine Milliarde", hob Bundeskanzler Sebastian Kurz die wirtschaftlichen Beziehungen nach dem Arbeitsgespräch mit dem Premierminister der Republik Korea, Lee Nak-yeon, hervor. Korea sei der drittwichtigste Handelspartner Österreichs in Asien. Der Premierminister betonte, dass es sich bei Österreich um ein Land der Kunst und Kultur sowie um einen Vorreiter bei Wissenschaft und Technologie handle. Seit 1892 unterhalte man diplomatische Beziehungen. Beide Seiten hätten erfreut zur Kenntnis genommen, dass das bilaterale Handelsvolumen im vergangenen Jahr ein historisches Hoch erreicht habe.

Bundeskanzler Sebastian Kurz und Premierminister der Republik Korea, Lee Nak-yeon © BKA/Dragan Tatic

"Während des österreichischen EU-Ratsvorsitzes wollen wir die Beziehungen zwischen Asien und der Europäischen Union stärken", sah der Bundeskanzler der Teilnahme seines Amtskollegen beim EU-Asien-Gipfel am 18./19. Oktober entgegen. Auch der koreanische Premierminister bestätigte die Bemühungen zu den Vertiefungen dieser Beziehungen im zweiten Halbjahr 2018.

Die Absage des geplanten Gipfeltreffens zur Situation auf der koreanischen Halbinsel betrachtete Bundeskanzler Kurz als bedauerlich: "Es gibt aber immer noch die Hoffnung, dass es eine friedliche Lösung, ein friedliches Zusammenleben gibt. Wir unterstützen jedenfalls weiterhin die Bemühungen der koreanischen Regierung für eine Denuklearisierung und eine friedliche Lösung." Abschließend wünschte Kurz dem koreanischen Regierungschef alles Gute für seine Bemühungen und zeigte sich zuversichtlich, was die weitere Unterstützung Österreichs und der Europäischen Union betrifft. Darüber hinaus bedankte sich der Bundeskanzler für die Einladung zu einem Gegenbesuch in Korea.

Bundeskanzler Sebastian Kurz und Premierminister der Republik Korea, Lee Nak-yeon ©Dragan TATIC

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