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Bundeskanzler Kurz würdigt Ilan Knapp für gelebte "Integration durch Leistung"

Verleihung des Österreichischen Ehrenzeichens für Wissenschaft & Kunst I. Klasse

Bundeskanzler Sebastian Kurz bedankte sich im Namen der Republik Österreich bei Ilan Knapp für seine Leistungen im Bereich der Integration: "Sein Leben steht wie kein anderes unter dem Motto "Integration durch Leistung". Nachdem er als 16-Jähriger aus Israel nach Österreich gekommen ist, hat er hier erfolgreich Fuß gefasst." Der Kanzler hob dabei hervor, dass der Geehrte ein Leben lang im Bildungsbereich tätig gewesen sei und dabei jungen Menschen neue Chancen eröffnet habe.

Die Funktion als Gründer des Jüdischen Beruflichen Bildungszentrums (JBBZ) haben Sebastian Kurz und Ilan Knapp gemeinsame Aktivitäten ermöglicht, "etwa ZUSAMMEN:ÖSTERREICH oder die Arbeit im Expertenrat für Integration – allesamt wichtige Beiträge für ein funktionierendes Zusammenleben in Österreich", bedankte sich der Bundeskanzler für die umfassenden Tätigkeiten von Ilan Knapp in den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, wofür ihm als Zeichen der Anerkennung das Österreichische Ehrenzeichen für Wissenschaft & Kunst I. Klasse überreicht wurde.

Ilan Knapp war vor seiner leitenden Tätigkeit beim JBBZ 20 Jahre lang Geschäftsführer des Instituts für Berufsbildungsforschung (ÖIBF). Zudem war er auch Geschäftsführer der niederösterreichischen Wirtschaftsagentur und bekleidete mehrere Professuren in Wien und Berlin.

Anlässlich der Ehrenzeichenverleihung traf Bundeskanzler Kurz auch mit Rabbi Arthur Schneier zusammen. In Wien geboren, emigrierte Arthur Schneier im Jahr 1947 in die USA, wo er Rabbiner der Park East Synagoge in New York wurde. Eines seiner Hauptanliegen war stets das interreligiöse Engagement gegen Antisemitismus. Rabbi Arthur Schneier ist Ehrenvizepräsident des World Jewish Congress (WJC) und im Jahr 2001 wurde ihm die "Presidential Citizen Medal" verliehen, wodurch er der erste Rabbiner war, der die zweithöchste zivile Auszeichnung der USA erhalten hat.