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Bundeskanzler Kurz: "Regierung erweitert Betreuungsplätze für von Gewalt betroffene Frauen"

Gemeinsamer Besuch einer Frauenberatungsstelle mit Bundesministerin Juliane Bogner-Strauß und Waris Dirie

Bundeskanzler Sebastian Kurz kündigte gemeinsam mit Frauenministerin Juliane Bogner-Strauß an, dass bis zum Jahr 2022 100 neue Betreuungsplätze für von Gewalt betroffene Frauen geschaffen werden sollen. "Frauen, die unter Gewalt leiden, müssen jede notwendige Unterstützung in Form von Betreuungseinrichtungen erhalten. Die Regierung wird alles daran setzen, das Angebot in Frauenhäusern und Notunterkünften – in den nächsten Jahren auszubauen", betonte der Bundeskanzler im Rahmen des Besuchs einer Frauenberatungseinrichtung.

Bei diesem Termin mit der für Frauenangelegenheiten zuständigen Bundesministerin Juliane Bogner-Strauß wurde darauf verwiesen, dass seit dem Jahr 2012 ein permanenter Anstieg bei den Betreuungszahlen zu verzeichnen ist. Immerhin sind laut Ministerium 77,3 Prozent der Opfer von Sexualdelikten Frauen. Mit den angepeilten Maßnahmen soll der im Regierungsprogramm verankerte Ausbau von Akutinterventionen bei Gewalt gegen Frauen und Kindern und von Notunterkünften umgesetzt werden.

Die Menschenrechtsaktivistin und Autorin Waris Dirie konnte sich ebenso vor Ort von der Arbeit in dieser Beratungseinrichtung und den geplanten Maßnahmen überzeugen. Sie erlangte unter anderem durch ihren Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung Bekanntheit.

Bilder von diesem Termin sind über das Fotoservice des Bundespressedienstes kostenfrei abrufbar.