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Bundeskanzler Kern für mehr soziale Fairness bei Entsenderichtlinie

Zur geplanten Änderung der Entsenderichtlinie sprach sich Bundeskanzler Christian Kern für mehr soziale Fairness aus. Das Lohnniveau und die Sozialstandards Österreichs dürfen nicht unterlaufen werden, für gleiche Arbeit solle der gleiche Lohn gezahlt werden. "Vor dem Hintergrund haben wir das größte Interesse, dass wir hier rasch zu einer Lösung kommen", so der Bundeskanzler.

Bei den Gesprächen, die mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron, dem tschechischen Premierminister Bohuslav Sobotka sowie dem slowakischen Regierungschef Robert Fico in Salzburg geführt wurden, zeichnete sich indes ein Kompromiss ab, der beim Europäischen Rat im Oktober zu einer Lösung beitragen soll.

Da eine langfristige Entsendung zum Sozialdumping beiträgt, schlägt die EU-Kommission vor, die Dauer auf 24 Monate zu beschränken. Bundeskanzler Kern sprach sich für einen noch kürzeren Zeitrahmen aus. Wichtig seien außerdem auch die Entgeltberechnung sowie die Exekutierbarkeit von Strafen, so Christian Kern abschließend.

Fotos sind über das Fotoservice des Bundespressedienstes kostenfrei abrufbar.

Video "Salzburger Gipfel, abschließende Pressekonferenz"